Vereinsbetreuer werden

UFC St. Martin/L. wird 50! Sektionsleiter Leitinger: "Wird uns das ganze Jahr lang begleiten"

Der im Jahre 1971 aus der Taufe gehobene UFC St. Martin/L. zelebriert heuer seinen 50. Geburtstag. Zwar wurde die große Fete bereits auf 2022 verschoben, dennoch blickt die Belegschaft aus dem unteren Saalachtal einer ganz speziellen Saison 2021/22 entgegen. Das Hauptziel des UFC wird sein, im laufenden Umbruch die letzten Schritte einzuleiten oder den gesamten Prozess sogar abzuschließen. 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus 

 

Trotz Saisonen ohne Wertung: UFC St. Martin/L. hat "viel gelernt" 

In der Saison 2019/20 belegte der UFC St. Martin/L. nach 14 absolvierten Matches den achten Rang, ein Jahr später war man zum Zeitpunkt des Cuts, nach zwölf Partien Zehnter. Für die Jungs aus dem unteren Saalachtal, die sich aktuell im Umbruch befinden, ist die zweimalige Meisterschaftsannullierung nicht gerade förderlich. "Klar, in einer kompletten Saison kann so ein Umbruch natürlich schneller vonstatten gehen. Aufgrund der ganzen Corona-Gesichte gehen uns schon viele Spiele und Trainings ab", sagt Sektionsleiter Gerald Leitinger. Nichtsdestotrotz konnte der UFC auch aus den beiden Halbsaisonen seine Schlüsse ziehen. "Wir haben viel gelernt. Und auch wenn eine Meisterschaft ohne Wertung schade ist und weh tut, muss man sagen, dass es in Zeiten wie diesen auch andere Sachen außer Fußball gibt, die nicht so lustig waren."  

 

Fokus liegt auf Weiterentwicklung der Eigenbaukicker

Im kommenden Spieljahr möchten Leitinger und Co in Sachen Umbruch die finale Phase erreichen und diese bestenfalls abschließen. Auf einen Ziel-Tabellenplatz will sich der UFC-Sektionsleiter nicht festlegen, wünscht sich aber, dass das junge Eigengewächs weiterentwickelt wird. "Und wenn wir letztendlich mehr Spiele gewonnen als verloren haben, wäre das sicherlich positiv." Neben Andreas Fernsebner, der seine Fußballschuhe an den Nagel und somit seine Karriere beendet hat, müssen die St. Martiner künftig auch auf Stefan Pfannhauser (St. Johann/T.) verzichten. "Wir haben ihn ein Jahr lang verliehen", verrät Leitinger und hofft zugleich auf eine baldige Rückkehr. Indes hat der Spielerkader Zuwachs von etlichen, eigenen Nachwuchsspielern bekommen. Externe Neuverpflichtungen wurden nicht gemeldet.

 

Tolles Arbeitsklima, ligainternes Cupduell

Obwohl die bisherigen zwei Testspiele gegen Kaprun (0:4) und Niedersill/Uttendorf (1:2) aus St. Martiner Sicht wahrlich nicht nach Wunsch gelaufen sind, blickt Leitinger dem bevorstehenden Berg voller Aufgaben recht zuversichtlich entgegen: "Stimmt, die Ergebnisse waren nicht so berauschend. Aber es gab und gibt einige taktische Umstellungen, die erst greifen müssen." Mit der Vorbereitung an sich zeigt man sich im UFC-Lager zufrieden: "Unsere Trainer hauen sich voll rein und die Trainingsbeteiligung ist mit 20-22 Spielern auch super. Letzteres war ja bei uns zuletzt nicht immer der Fall", erklärt Leitinger. Das erste Pflichtspiel wird die Truppe von Übungsleiter Gottfried Hörzer am 17. Juli gegen Hollersbach bestreiten. Dass man im Landescup gegen einen direkten Ligakontrahenten ran muss, bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. "Natürlich ist es schade, wenn du gegen eine Mannschaft aus der eigenen Liga spielst. Andererseits weißt du danach, wo du tatsächlich stehst", so Leitinger weiter.

 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Heuer feiert der 1. Klasse Süd-Klub sein 50-jähriges Bestehen. Coronabedingt mussten aber schon die ersten Vorkehrungen getroffen werden und das geplante Sommerfest auf Mai 2022 verschoben werden. "Eventuell machen wir zusätzlich noch was Kleineres", feilt Leitinger an einem Ersatzplan. Das erstes Geburtstagspräsent gab's schon - Leitinger klärt auf: "Eine neue Vereinsbekleidung." Und Corona hin oder her, eines ist auch sicher: "Dieses Jubiläum wird uns das ganze Jahr lang begleiten."

 

 

 

Werde Vereinsbetreuer und pflege Sponsoren-Logos, Spieler- und Funktionärsdaten ein!