St. Martin: Chancenauswertung kostet Sieg

Beim st-martin tgb fcDuell zwischen dem FC Kleinarl und FC St. Martin bekommen die 160 Zuschauer keine Treffer zu sehen. Hauptverantwortlich dafür ist einerseits Kleinarl-Torhüter Kevin Freygang, andererseits auch das Unvermögen der Gästestürmer, die sich zwar gute Chancen erspielen, diese aber nicht in Zählbares ummünzen können und so mit einem Punkt leben müssen.

St. Martin war mit einer 3:5-Niederlage denkbar schlecht in die Saison gestartet, erfing sich aber rasch und holte schon in der zweiten Runde gegen Dorfgastein den ersten vollen Erfolg. Diesen Aufwärtstrend wollte das Team von Trainer Gerald Knoblechner natürlich auch ins Duell gegen Kleinarl mitnehmen. Die Gäste gingen auch als Favorit ins Spiel, schließlich hatte Kleinarl erst einen Zähler am Konto.

Überlegen, aber nicht treffsicher

Von Beginn an drückten die Gäste, erspielten sich gute Chancen, scheiterten aber zumeist kläglich. Vor allem Spielertrainer Knoblechner selbst vergab die besten Gelegenheiten zur Führung. Die Abwehr der Heimischen stand zwar nicht besonders sicher, es reichte aber, um die Angriffe der Gäste abzuwehren. Kam dennoch ein Ball bis zum Gehäuse, so stand Goalie Kevin Freygang goldrichtig und pflückte das Runde aus der Luft.

Ohne Tore ging es in die Halbzeitpause. Beide Trainer versuchten nach wenigen Minuten in Durchgang zwei, mit frischen Spielern neuen Schwung zu bringen. So brachte Kleinarl-Trainer Hans Peter Hettegger Andre Röthig und Markus Zach, Knoblechner schickte Michael Farmer für Lorenz Quehenberger aufs Grün. Ohne Erfolg - weiterhin dominierten die Gäste, Tor gelang aber keines. Somit trennten sich die beiden Teams mit einem schmeichelhaften Remis für Kleinarl. In der kommenden Runde wartet auf St. Martin mit Bad Gastein ein schwieriger Gegner.

Stimme zum Spiel:

Gerald Knoblechner (Trainer des FC St. Martin): "Ich habe selbst die größten Chancen vergeben. Auch meine Kollegen haben sich nicht geschickt angestellt. Es war ein schmeichelhaftes Unentschieden für Kleinarl. Gegen Bad Gastein wird es sicherlich noch einmal eine Spur schwieriger werden."

von Harald Dworak

 

 

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