5:3! Mariapfarr triumphiert in Monsterderby

Inmariapfarr usc einem tollen Spiel vor 650 Zuschauern kann sich der USC Mariapfarr im Derby gegen USC Ramingstein mit 5:3 durchsetzen. Mit Gerald Payer gibt es dabei auch einen "Mann des Spiels". Er kann sich vier Mal in die Torschüztenliste eintragen. Den fünten Treffer für Mariapfarr steuert Armin Djulic bei. Für Ramingstein sind Patrick Weilharter (2) und Manuel Feuchter erfolgreich.

Vor toller Kulisse und bei sommerlichen Temperaturen entwickelt sich in Ramingstein von Beginn an ein hochklassiges Derby. Mariapfarr hat die gefährliche Offensive der Hausherren größtenteils unter Kontrolle, bei einem Lattentreffer von Thomas Winkler haben sie aber auch das Glück auf ihrer Seite. Mit schnellen Gegenangriffen setzt Mariapfarr aber ebenfalls immer wieder gefährliche Nadelstiche. Nach schöner Vorarbeit vom starken Armin Djulic hämmert Kapitän Gerald Payer den Ball schließlich nach einer halben Stunde zur Führung für Mariapfarr ins Ramingsteiner Gehäuse.

Nur zwei Minuten darauf ist es abermals Payer, der nach einer weiten Einwurfvorlage von Bernhard Eßl Fub Derby 95 LoRoüberlegt zur 2:0-Führung einschießt. Mit diesem eigentlich beruhigenden Vorsprung geht es in die Halbzeitpause. Ramingstein kommt anschließend wie ausgewechselt aus der Kabine und schnürte Mariapfarr in der eigenen Hälfte regelrecht ein. Patrik Weilharter nützte diese fehlende Aggressivität auf Mariapfarrer Seite aus und erzielt mit seinen zwei Treffern bis zur 60. Minute den Ausgleich. In der Folge wankt Mariapfarr, fällt aber nicht.

Payer ist einfach überall

Geri Payer erzielt mitten in die Drangperiode der Hausherren nach schöner Vorarbeit von Sturmpartner Jürgen Kraus die abermalige Führung. Kraus selbst hat mit seinem Lattenkreuztreffer nur wenige Minuten später Pech. Den alten Zwei-Tore-Vorsprung stellt schließlich Armin Djulic mit seinem Kracher ins Kreuzeck nach 80. Minuten wieder her. Das Spiel scheint damit gelaufen zu sein, Ramingstein gibt jedoch noch nicht auf und kann durch Manuel Feuchter in der 85. Minute abermals den Anschlusstreffer erzielen. Danach verlegt sich Mariapfarr auf die Defensive und kontert die heranstürmenden Ramingsteiner, die zu keiner nenneswerte Torchance mehr kommen, immer wieder gekonnt aus. Abwehrchef Robert Pichler trifft mit seinem Kopfball in dieser Phase ebenfalls nur die Stange.

Die lange Nachspielzeit bringt mit der letzten Aktion dann doch noch den fünften Treffer für Mariapfarr. Nach einem Konter über Gerhard Schröcker prallt der Ball vom herausstürmenden Torhüter Kevin Herzog vor die Füße von Kapitän Payer und dieser erzielt mit einem Heber seinen vierten Treffer in diesem Spiel. Unmittelbar darauf pfeift der gute Schiedsrichter Adnan Sezer das Spiel ab und der Jubel kennt auf Mariapfarrer Seite keine Grenzen. Mit diesem letztendlich verdienten Sieg schiebt sich Mariapfarr in der Tabelle an Ramingstein vorbei und liegt nun auf dem achten Tabellenrang.

Stimme zum Spiel:

Andreas Pertl (Sektionsleiter des USC Mariapfarr): "Es war eine tolle Kulisse. In diesem Derby ist es natürlich nicht nur um Punkte, sondern auch ums Prestige gegangen. Wir waren aber die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte und sich auch verdient durchgesetzt hat. Dabei ist Ramingstein sogar als leichter Favorit ins Spiel gegangen."

von Redaktion

Foto: Roland Lorscheid

 

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