Eben sichert sich zu Recht drei Punkte

Der UFC Eben eben ufckann sich gegen den USC Ramingstein vor eigenem Publikum locker mit 5:2 durchsetzen. Und das, obwohl der Unparteiische gar nicht auf der Seite der Hausherren war. Wolfgang Krof, der sich drei Mal in die Torschützenliste eintragen konnte sowie Dibran Azizi, der zwei Mal ins Schwarze traf, waren die herausragenden Spieler beim klaren Heimerfolg.

100 Zuschauer erleben in Eben einen Traumstart der Heimelf mit. Wolfgang Krof kann schon nach sieben Minuten für die Führung sorgen. Er verwandelt einen Elfmeter zum 1:0. Die Gäste reagieren aber nicht geschockt, spielen ebenfalls munter nach vorne. So kommt es zu einem offenen Schlagabtausch, der vor allem dem Publikum Freude bereitet. Manuel Feuchter kann in Minute 23 den Ausgleich herstellen, danach geht es Schlag auf Schlag. Die Führung durch Krof (27.) gleicht Christoph Hönegger nur zwei Minuten später aus. Die Abwehrreihen auf beiden Seiten wirken sehr unsicher. Während Eben das Problem in der Defensive in den Griff bekommt, ist die Ramingsteiner Hintermannschaft weiter löchrig wie ein Schweizer Käse.

Krof-Treffer besiegelt Heimsieg

Noch vor der Pause geht Eben zum dritten Mal in Führung. Diesmal ist es Dibran Azizi, der für die Heimischen netzt. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fällt aber unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Denn bereits in der 47. Minute kann Krof ein drittes Mal zuschlagen. Es ist bereits sein sechster Saisontreffer, damit führt er nun auch die Torschützenliste der Liga an.

In der zweiten Halbzeit steht Eben hinten sicher, lässt nicht mehr viele Möglichkeiten der Ramingsteiner zu. Offensiv hat man noch einiges zu bieten. Schiedsrichter Bernhard Schiller erkennt ein klares Tor wegen Abseit nicht an. Nach dem Spiel muss er seinen Fehler zugeben. An der Punktevergabe ändert das aber nichts mehr. In den Schlussminuten sorgt Dibran noch für das 5:2. Einziger Wermutstropfen für die Eben-Elf ist der verletzungsbedingte Ausfall von Wolfgang Zwisler. Er hat einen Schlag auf den Knöchel bekommen, wird wohl auch in der nächsten Rudne fehlen.

Stimme zum Spiel:

Markus Stadler (Sektionsleiter des UFC Eben): "Nach dem 2:2, das übrigens stark abseitsverdächtig war, hat Ramingstein keine Chancen mehr vorgefunden. In der zweiten Halbzeit hat uns der Schiedsrichter ein Tor nicht anerkannt, danach hat er sich dafür entschuldigt."

von Harald Dworak

 

 

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