Fünf Taxenbacher Treffer beenden Negativserie

Taxenbach hat das Siegen nicht verlernt. Die bisher sieglose Truppe von Trainer Albert Kaserer schlug Muhr altaltmit einem wahren Kraftakt mit 5:2. Mann des Spiels war Leithammel David Pfisterer, der gleich drei Treffer zum klaren Erfolg beisteuerte. Die restlichen Tore erzielten Özgür Sözen und Michael Färbinger. Auf der Gegenseite netzte Stefan Pagitsch doppelt. In Taxenbach hofft man nun auf eine Initialzündung...

Knapp zwanzig Minuten sind gespielt, als Özgür Sözen im Strafraum gefoult wird. Doch wer denkt, es gibt „nur" Stürmerfoul im Taxenbacher Strafraum, der irrt gewaltig. Denn Sözen, ansonsten eher dafür verantwortlich die Kugel nicht ins Tor zu lassen, wird aus akuter Personalnot als Stoßstürmer aufgeboten und holt einen Strafstoß heraus. Der Gefoulte tritt auch gleich – Marke Jörg Butt – selbst an und bringt den Ball auch im Tor unter, wenn auch im Nachschuss. Drei Minuten später sorgt Pfisterer für die komfortable Zwei-Tore-Führung. Jener Vorsprung währt bis zur 38. Minute – Stefan Pagitsch verkürzt auf 1:2. Pfisterer gibt die einzig richtige Antwort und stellt noch vor der Pause den alten Vorsprung wieder her – 3:1. „So ähnlich war es auch in der zweiten Halbzeit. Immer wenn sie herangekommen sind, hatten wir die passende Antwort parat und das Spiel wieder im Griff", so ein erleichterter Taxenbach-Trainer Kaserer.

Pfisterer schnürt den Triplepack

Als Pfisterer in der 61. Minute sein drittes Tor (sein achtes in der Saison) erzielt, scheint der Widerstand der körperlich robusten Truppe aus Muhr gebrochen. Gerade als die kampfbetonte Spielweise der Gäste immer mehr abflaut, holen sie einen Strafstoß heraus. Pagitsch verkürzt zum 2:4 und im Lager des Aufsteigers keimt wieder Hoffnung auf. Am Ende bringen die Gastgeber die Führung relativ problemlos über die Zeit. Nachdem Muhrs Bernhard Pfeifenberger mit Gelb-Rot frühzeitig unter die Dusche geschickt wird, erhöht Michael Färbinger knapp vor Schluss noch auf 5:2. „Uns fällt ein riesengroßer Stein vom Herzen. Der Sieg sollte uns Auftrieb geben, sodass das „Werkl" wieder runder läuft", so ein glücklicher Kaserer, dem jedoch nachwievor fünf Kaderspieler nicht zur Verfügung stehen.

von Marc Eder