Eben dominiert gegen Radstadt

Eben bleibt an der Tabellenspitze dran. Mit einem 3:1-Sieg im Heimspiel gegen Radstadt schloss radstadt ufcdie Mannschafteben ufc punktemäßig wieder zu Spitzenreiter Saalfelden 1b auf. Eben war über weite Strecken das tonangebende Team, ging auch als verdienter Sieger vom Platz. Die Tore erzielten David Jurisic, Wolfgang Krof und Mahmut Yilmaz, auf Radstädter Seite war Dibran Azizi erfolgreich.

Die Anfangsphase gehört ganz klar den Heimischen. Mit viel Druck nach vorne erspielen sie sich gute Chancen, eine davon führt in Minute 21 zur Führung. Alexander Hala gewinnt ein Duell mit Radstadt-Goalie Piotr Antolak, der Ball kommt zu David Jurisic und dieser lässt sich die Chance gegen den bereits am Boden liegenden Keeper nicht entgehen – 1:0. Lange hält diese Führung nicht, schon vier Minuten später führt ein Stellungsfehler in der Eben-Abwehr zum Ausgleich. Sokic Darko setzt auf der linken Seite zu einem Angriff an, zieht dabei beide Innenverteidiger auf sich. Er sieht in der Mitte den völlig freistehenden Dibran Azizi, bedient ihn und kurz darauf zappelt der Ball im Netz. „Die restliche erste Halbzeit spielte sich viel im Mittelfeld ab, die Tore waren die zwei Höhepunkte", so Eben-Trainer Bernhard Müller.

Kopfballtor wird aberkannt

Kurz nach der Pause setzt die Mannschaft des UFC Eben schon zum Jubel an, da ertönt ein Pfiff des Schiedsrichters. Wolfgang Krof trifft per Kopf, der Treffer wird ihm wegen angeblichen Foulspiels aber nicht anerkannt. Wenig später freuen sich die Heimischen aber dann doch über das 2:1. Der Schiedsrichter entscheidet an der Strafraumgrenze auf Handelfmeter, Krof schiebt trocken ein (56.). In der Folge bricht Radstadt etwas ein, Eben kommt zu mehreren guten Chancen von Mahmut Yilmaz. Seine letzte nutzt der Mittelfeldakteur nach einem Traumpass von David Jurisic schließlich zum 3:1. Auf der Gegenseite hat Baris Yilmaz noch eine gute Gelegenheit, sein Schuss wird aber abgeblockt. Müller zieht ein Fazit der Partie: „Wenn man die 90 Minuten zusammenzählt, dann haben wir verdient gewonnen. Sowohl hinsichtlich der Chancen als auch der Spielanteile haben wir das Match dominiert."

Andreas Rachersberger