Neukirchen mit spätem Goldtor in Taxenbach

83 Minuten vergingen im Match zwischen Taxenbach und den Gästen aus Neukirchen, ohne dass der taxenbach skBall einmalneukirchen usc im Tor landete. Dann war Martin Steger mit dem alles entscheidenden Treffer zur Stelle und verhalf den Oberpinzgauern damit zum sechsten Saisonsieg. Taxenbach präsentierte sich in der Defensive recht stark, blieb aber offensiv völlig harmlos.

Relativ schnell wird in dieser Begegnung klar, wer das Spiel dominiert. Die Gäste haben den Gegner gut im Griff, die Hintermannschaft von Taxenbach steht aber recht solide. Drei Mal kommt Neukirchen in den ersten 45 Minuten einem Torerfolg nahe. Zum einen rettet die Latte die Heimischen vor einem Rückstand, zum anderen erwischt Keeper Mario Scherer einen starken Tag und kann zwei Großchancen entschärfen. „Im Spiel nach vorne haben wir uns nicht wirklich leicht getan, da Taxenbach in der Defensive recht gut gestanden ist. Wenn wir zur Halbzeit schon 2:0 führen, darf sich aber auch niemand aufregen", so Neukirchen-Coach Mario Steger über den ersten Spielabschnitt.

Martin Steger kürt sich zum Matchwinner

Nach dem Seitenwechsel sind es weiterhin die Neukirchner, die das Spiel machen. Richtig gefährliche Torchancen bleiben aber Mangelware. Nach 67. Minuten steht Taxenbach nur mehr mit zehn Mann am Platz, Oliver Horn wird nach einer Tätlichkeit von Schiedsrichter Andreas Winkler ausgeschlossen. Zur spielentscheidenden Szene kommt es erst in der 83. Minute. Nach einem Pass in die Tiefe empfängt Martin Steger den Ball, macht eine geschickte Drehung und versenkt den Ball im langen Eck. Dem Führungstor folgen noch einige Möglichkeiten auf einen höheren Sieg, es bleibt aber beim 1:0 für Neukirchen. Die Gäste beenden das Spiel schließlich ebenfalls nur zu zehnt. Für ein unnötiges Trikotziehen im Bereich der Mittellinie sieht Peter Steger in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot. „Taxenbach hatte eigentlich über 90 Minuten keine richtige Torchance. Es war ein extrem kampfbetontes Spiel, in dem wir eindeutig spielbestimmend waren. Vor dem Tor hat uns teilweise das Quäntchen Glück gefehlt", fasst Mario Steger zusammen.

von Andreas Rachersberger