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USC Goldegg stellt Spielbetrieb ein

Nach der brutalen 0:20-Klatsche in Lend hat der USC Goldegg einen Schlussstrich gezogen und seine Kampfmannschaft per sofort aus dem offiziellen Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen. Wegen chronischem Spielermangels gab's für die Pongauer keinen anderen Ausweg mehr. Die Jugendarbeit wird fortgesetzt.

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Schießbude Goldegg zog Notbremse

In den ersten sieben Runden avancierten die Goldegger in der 1. Klasse Süd zu Prügelknaben. Sieben zum Teil saftige Watschn und ein Torverhältnis von 0:52 sprachen Bände. Wer glaubte, dass der Sieg im Kellerduell gegen Filzmoos (3:2) für neuen Mut, Kraft und Entschlossenheit sorgen würde, wurde eines Besseren belehrt. Eine Woche später, wir berichteten, fing man sich in Lend sage und schreibe 20 Trümmer ein. "Obwohl wir mit drei Aushelfern dorthin gefahren sind, mussten wir zu zehnt antreten", knurrte Sektionsleiter Rupert Schwaighofer, dessen ursprünglicher 21-Mann-Kader schleichend schrumpfte. Zum Wochenstart stellte man sich in der Pongauer 2500-Einwohner-Gemeinde schließlich die Sinnfrage und kam zum Entschluss, die Kampfmannschaft abzumelden. "Wenn sich irgendwann was ergeben sollte, sind wir natürlich wieder am Start. Aber Stand jetzt bringt's einfach nix mehr", so Schwaighofer weiter. Erfreulich: Die just im Sommer installierte Jugendarbeit wird weitergeführt. 

 

 

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