Absoluter Clou wurde hauchdünn verpasst, dennoch: UFC Siezenheim blickt auf eine höchst erfreuliche Saison zurück

Als Aufsteiger in die Spielzeit 2018/19 gestartet, brannte der UFC Siezenheim in der 1. Landesliga ein wahres Feuerwerk ab. Für den Durchmarsch in die Salzburger Liga reichte es nicht ganz, fehlten den Siezenheimern letztendlich vier Punkte. Nichtsdestotrotz fiel das Siezenheimer Resümee sehr positiv aus. In der neuen Saison möchte der UFC liebend gerne an die erbrachten Leistungen anknüpfen und wieder ganz vorne mitmischen. 

 

 

"Blöd verlorene Spiele" brachten Siezenheim um Durchmarsch  

Nach dem überlegenen Meisterstück in der 2. Landesliga Nord 2017/18 wussten die Ligaexperten nicht wirklich, wo man den UFC Siezenheim eine Etage höher letztlich einordnen sollte. Doch der Liganeuling zeigte gleich, was in ihm steckt, legte los wie die Feuerwehr und führte sogar fünf Runden lang die Liga an. Mit teils bärenstarken Leistungen wahrten die Jungs vom scheidenden Trainer Raphael Ikache lange die Aufstiegschance. Erst in der vorletzten Runde, als sich Siezenheim in Bergheim klar mit 0:5 geschlagen geben musste, war der Ligaverbleib in Stein gemeisselt. Doch die Performance machte Harald Franz, Siezenheims Sportlicher Leiter respektive Sektionsleiter, grundsätzlich happy: "Dass wir uns als Aufsteiger gleich auf dem dritten Platz positionierten, ist höchst erfreulich. Auch wenn wir durch blöd verlorene Spiele schlussendlich den Aufstieg knapp versäumt haben, sind wir mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden." Vor allem die Heimbilanz kann sich sehen lassen: Der UFC konnte 12 seiner 13 Spiele vor heimischem Publikum gewinnen und holte somit 36 von 39 möglichen Zählern - ligaspitze.

 

UFC will die Drehzahl weiterhin hochhalten 

Die Saisonziele für die kommende Saison sind in Siezenheim klar definiert, will man sich erneut möglichst weit vorne aufhalten. "Mit den Zugängen konnten wir die Abgänge nicht nur kompensieren, sondern uns, meiner Meinung nach, sogar verbessern", spricht Franz von einer höheren Kaderqualität. Der Aufstieg in die Salzburger Liga oder gar der Meistertitel wäre für Franz jedoch eine "Zugabe".

 

Auf dem Transfermarkt fleißig unterwegs... 

Die bisherigen Transferaktivitäten lassen die UFC-Anhänger sicherlich mit der Zunge schnalzen. Mit Alexander Pöllhuber (Bischofshofen), Silvio Krameter (Kuchl), Moritz Waldmann (Kuchl 1b), Bastian Angerer (SAK), David Mühlbauer (SAK 1b), Marco Aichwalder (HSV) und Daniel Ganzenhuber (Wals-Grünau 1b) konnten die Siezenheimer gleich sieben Neuverpflichtungen fixieren. Lukas Kuon (wird "Co" in Anif), Corvin Resch (Anif), Alexander Seywald (neuer Verein noch unbekannt) sowie Christoph Mandl (Karriereende) sagen in Siezenheim hingegen Adieu. Und auch im Trainerbereich hat sich beim Vorjahresdritten etwas getan. Peter Urbanek, zuletzt in Neumarkt, wird das Erbe von Raphael Ikache, der nach Anif übersiedelt, antreten.

 

Im Cup wartet Underdog Oberndorf 

Seit vergangenen Mittwoch spulen die Siezenheimer ihre Trainingseinheiten ab. Bereits heute muss die Elf von Neo-Coach Peter Urbanek nach Piding, wo gegen eine deutsche Auswahl getestet wird. Am 20. Juli wartet dann die erste Pflichtaufgabe: In der ersten Runde des Salzburger Landescup gastiert der UFC in Oberndorf. Gegen den Absteiger in die 1. Klasse Nord gilt der Landesligist als großer Favorit, doch in der letzten Spielzeit musste sich Siezenheim in der zweiten Runde dem tiefklassigerem HSV (3:4 im Elfmeterschießen) geschlagen geben. 

 

 

 

 

 

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