Bei Tamsweg sollen Abstiegssorgen bald der Vergangenheit angehören

In der letzten Saison der 1. Landesliga fand sich der SC Tamsweg in einem bekannten Tabellengebiet ein. Wie schon vor zwei Jahren hielt sich Tamsweg im Tabellenkeller auf. Der einzige Unterschied: Damals stieg Tamsweg ab, nun wurde der Klassenerhalt geschafft. In einem Gespräch mit ligaportal.at spricht der Obmann Thomas König über die Vorkommnisse in der Vergangenheit und die Pläne für die Zukunft.

 

Tamsweg mit letzter Saison nicht zur Gänze zufrieden

Ein Platz im Mittelfeld war das erklärte Ziel. Und das konnte Tamsweg nicht erreichen. Im Herbst holten sie 13 Punkte und im Frühjahr kam noch einmal dieselbe Anzahl dazu. Das bedeutete in Summe 26 Punkte und den 13. Tabellenrang. Das große Zittern war in der 24. Runde vorbei, nach der Tamsweg uneinholbar vor dem einzigen Absteiger lag. Thomas König: „Wir waren nicht hundertprozentig zufrieden, weil wir eigentlich im Mittelfeld landen und nicht um den Abstieg spielen wollten. Unser Glück war, dass es nur einen Absteiger gegeben hat. Sonst wäre es bis zum Schluss spannend gewesen.“ In der neuen Saison haben die Lungauer einiges vor. Tamsweg will nämlich auf einem Platz im vorderen Tabellendrittel abschließen.

Ausbaufähige Auswärtsbilanz

Warum Tamsweg sein Saisonziel am Ende nicht schaffte, ist der schwachen Auswärtsbilanz geschuldet. Zuhause holte man 20 Punkte, auf den fremden Plätzen nur 6. „Der Platz bei uns in Tamsweg ist sehr groß. Wenn wir dann auswärts auf kleinere Plätze spielen, tun wir uns immer sehr schwer", so Obmann König. 

Vorbereitung voll in Gang

Wie wahrscheinlich alle Mannschaften im Salzburger Unterhaus steht auch Tamsweg zurzeit voll im Training. Im Cup könnte es für den Lungauer Klub ganz interessant werden. In der ersten Runde trifft Tamsweg auf Goldegg. Bei einem Sieg würde der Sieger von Annaberg gegen Mühlbach/Hkg warten. Kommt Tamsweg auch da weiter, dann gibt es den Leckerbissen gegen Austria Salzburg.
Thomas König: „Dass wir in der dritten Runde gegen die Austria spielen ist machbar. Nur müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen. Wenn es dann wirklich so weit kommt, wäre es sportlich und wirtschaftlich ein Traumlos.“

Zugänge:
• Stefan Keil (UFC Eben)
• Peter Arzböck (UFC Eben)
• Lukasz Pielorz (SK Bischofshofen)
• Gerald Gferer (reaktiviert)

Abgänge:
• Radovan Sevic (USK St. Michael)
• Richard Rieger (WSV St. Lambrecht)
• Lukas Giegerl (Karriereende)
• Andreas Jäger (USK Anif)
• Alexander Lischent (UFC Altenmarkt)

 

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