Zwischenziel erreicht - Mühlbach im bis dato optimal verlaufenden Lernjahr

Nach dem schmerzhaften Abgang von Goalgetter Fabian Bachler standen die Zeichen beim SC Mühlbach/Pzg. auf Talfahrt. Nichtsdestotrotz konnte der Vorjahresfünfte der 1. Landesliga sein vereinsinternes Vorhaben im ersten Saisonabschnitt in die Tat umsetzen. Der Frühjahrssaison blicken die Oberpinzgauer zuversichtlich entgegen, will man nach 26 absolvierten Partien auf jeden Fall über dem Strich bleiben.

 

Gewünschte Punktemarke geknackt 

In der abgelaufenen Spielzeit sorgten die Mühlbacher in der fünfthöchsten Spielklasse für viel Furore. Als Meister der 2. Landesliga Süd aufgestiegen, sicherte sich der SCM einen Platz im vorderen Tabellendrittel und übertraf mit Rang fünf wohl alle Erwartungen. Dass die zweite Saison nicht wirklich einfacher wird, zeigte sich bereits in der Sommerpause: Der SC Mühlbach/Pzg. musste sich von 16-Tore-Mann Fabian Bachler, der nun für Nachbar Bramberg die Schuhe schnürt, trennen. "Zudem standen uns weitere zwei, drei Spieler nicht mehr zur Verfügung. Und auch einen Trainerwechsel hatten wir", erklärt Sektionsleiter Andreas Hochwimmer. Mit Neo-Dompteur Stefan Bachler lief es jedoch besser als erwartet, holte man aus den 15 gespielten Begegnungen 17 Zähler. "Unser Ziel waren 15 Punkte bis zum Winter. Der Herbst ist für uns also optimal verlaufen", meint Hochwimmer.

 

Rückkehr in die 2. Landesliga soll vermieden werden 

Für das Jahr 2020 gibt's in der Oberpinzgauer Gemeinde nur eine Devise: Klassenerhalt. "Wir befinden uns in einem Lernjahr. Da wäre ein Abstieg sehr, sehr schlimm", sagt Hochwimmer. Für den Ligaverbleib muss im zweiten Saisonabschnitt allerdings noch der eine oder andere Punkt auf das Konto der Mühlbacher wandern. Und Hochwimmer weiß auch wie: "Die Duelle gegen die direkten Abstiegskontrahenten gewinnen. Beispielsweise zuhause gegen Anthering. Vermutlich werden 26-30 Punkte für den Nicht-Abstieg reichen. Mit drei Siegen und einem Unentschieden wären wir dann ganz gut dabei."

 

Stürmersuche beim SCM läuft auf Hochtouren 

Der momentane Tabellenzehnte konnte bereits einen Neuzugang präsentieren: Martin Kaserer kommt vom 2. Klasse Süd/West-Klub Wald. "Ein Spieler, den du fast überall aufstellen kannst. Eigentlich wollten wir ihn schon länger, aber es hat sich in der Vergangenheit einfach nie ergeben. Da es für die Walder in der 2. Klasse um nicht mehr viel geht, bleibt er zumindest mal bis Sommer bei uns", verrät Hochwimmer. Weitere Zugänge beziehungsweise Abgänge sind Stand jetzt noch nicht bekannt. "Ich hoffe, dass keiner geht", erzählt Hochwimmer und fügt hinzu: "Einen Stürmer brauchen wir aber noch." Der Sektionsleiter des SCM weiß wovon er spricht, trug sich mit Georg Ranggetiner (vier Treffer) im Herbst doch ein Defensivmann am öftesten in die Schützenliste ein. "Hinten und im Mittelfeld sind wir top aufgestellt. Wenn es dann aber weiter in die Offensive geht, tun wir uns extrem schwer", so Hochwimmer weiter.

 

Oberpinzgauer gehen mit neuem Dompteur ins Frühjahr 

Fix ist auch, dass im Frühjahr abermals ein neuer Mann an der Seitenoutlinie stehen wird. Gerhard Wangler (zuvor Trainer bei Niedernsill/Uttendorf) tritt in die Fußstapfen von Stefan Bachler, der erst zum Saisonbeginn übernommen hatte. "Das war aber im Vorhinein klar. Stefan hat einen tollen Job gemacht, dafür sind wir sehr dankbar. Aber im Grunde war es nicht mehr als eine Interimslösung. Zeitlich geht es sich bei ihm einfach nicht aus", schildert Hochwimmer. Die Mühlbacher Kicker werden voraussichtlich Mitte Jänner ins Vorbereitungstraining einsteigen. Neben Lauf- und Halleneinheiten holen sich die Mühlbacher ihren letzten Schliff auf Piesendorfer Kunstgrün. "Gaudisachen wie Ski fahren sind natürlich auch dabei", grinst Hochwimmer. Am 21. März, wenn aus Spaß schließlich wieder Ernst wird, gastiert der SCM im Zuge der vorgezogenen 17. Runde in Bad Hofgastein.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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