"Wollen viele Punkte sammeln - wie ein Hamster" - Payer-Crew steuert rettendes Ufer an

Trotz eines gesicherten Mittelfeldplatzes in der abgelaufenen Spielzeit lautete für den USK St. Michael die Devise ganz klar: Klassenerhalt. Ein Anlass für dieses Minimalziel war definitiv die sommerliche Abwanderung von Goalgetter Dominik Stumbecker nach Anif. Obwohl es nach 14 absolvierten Partien eigentlich ganz gut aussieht, hätten sich die Lungauer doch ein bisschen mehr erwartet. Nun scheint es, als würde Stumbecker wieder zum USK zurückkehren. Mit dem Torgarant in den Reihen soll das Saison-Vorhaben schnellstmöglich in die Tat umgesetzt werden.

 

Mit matter Torausbeute über dem Strich 

Dass Torjäger Dominik Stumbecker, den es in der Sommerpause zum Regionalligisten USK Anif gezogen hatte, beim USK St. Michael eine große Lücke hinterließ, bestätigt auch ein Blick auf die Statistik. Die Kicker von Coach Gerald Payer trafen im ersten Saisonabschnitt lediglich 14 Mal ins gegnerische Tor - nur Schlusslicht Tamsweg (elf Buden) zeigte sich in Sachen Toreschießen noch erfolgsloser. "Wir haben den Abgang von Dominik einfach nicht kompensieren können", seufzt Payer. Nichtsdestotrotz gibt es für die Lungauer nicht viele Gründe, um mit der Herbst-Performance gänzlich unzufrieden zu sein. "Die Position passt", bringt es Payer auf den Punkt und ergänzt: "Es war allerdings ein durchwachsener Herbst, in dem mehr herausschauen hätte können."

 

Welcome back, Dominik Stumbecker 

Bezüglich Ziele für den zweiten Saisonabschnitt gibt es bei St. Michael keine zwei Meinungen, soll am Ende des Tages die Liga gehalten werden. "Wir wollen viele Punkte sammeln - wie ein Hamster. Und so rasch wie möglich mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben. Wenn in der Abschlusstabelle zwei, drei Mannschaften hinter uns liegen, sind wir zufrieden", erklärt Payer. Helfen könnte ein alter Bekannter, soll die Rückkehr von Dominik Stumbecker schon unter Dach und Fach sein. "Es ist kein Geheimnis, dass er uns guttut. Zumal wir im Herbst in Sachen Chancenverwertung enorme Probleme hatten", weiß Payer über die Stärken seines Neo-Schützlings bestens Bescheid. Weitere Transferaktivitäten sind Stand jetzt nicht bekannt. "Es kehren einige Verletzte zurück", bläst Payer kräftig durch.

 

St. Michael und das "Trainingslager daheim" 

Der Tabellenelfte der 1. Landesliga befindet sich bereits inmitten des Vorbereitungstrainings. "Wir haben letzten Freitag begonnen", schildert Payer. Neben Lauf- und Krafteinheiten, welche die Kondition und Athletik der St. Michael-Kicker steigern sollten, wird Mitte Februar nach Mauterndorf auf den Kunstrasenplatz übersiedelt. "Dort werden wir auch unsere traditionellen Intensivtage abhalten. Sozusagen ein Trainingslager 'daheim'", so Payer weiter. Am 21. März geht's schließlich wieder um die Wurst. Da ist der USK St. Michael gewillt, auf der heimischen Anlage den Titelfavoriten Berndorf ein Haxerl zu stellen.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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