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ASV will "bis zum Schluss um den Aufstieg in die Salzburger Liga mitspielen"

Zwar fehlen auf die absolute Tabellenspitze einige Körner, dennoch kann der ASV Salzburg mit dem bisher Geleisteten zufrieden sein. Das große Ziel der Itzlinger ist der Aufstieg in die Salzburger Liga. Den schweren Rucksack schnallen sich die Städter allerdings nicht um. Gelingt der Sprung in die Viertklassigkeit nicht, wäre es wahrlich kein Beinbruch. Im kommenden Frühjahr neu dabei: Die beiden Kicker Andreas Wirth und Jan Tobi sowie Übungsleiter Patrick Schöberl, der den nach Bischofshofen abwandernden Andreas Fötschl ersetzt.

Fotocredit: ASV Salzburg

 

ASV und der Tanz auf zwei Hochzeiten 

„Mit der Punkteanzahl sind wir zufrieden und vor allem mit dem Abstand zu Schwarzach, der ja zwischenzeitig schon elf Punkte betragen hat“, klatscht ASV-Sektionsleiter Robert Neureiter, nachdem seine Crew im Verlauf der ersten Saisonhälfte 31 Punkte aufs Konto buchen konnte. Als Tabellendritter, mit fünf Punkte Rückstand auf Leader Schwarzach und punktegleich mit dem Zweiten Plainfeld, befinden sich die Itzlinger in Lauerstellung. Dennoch hätte es gut und gerne noch ein klein bisschen mehr sein können. Neureiter: „Von der Leistung her gab es in einigen Spielen noch Luft nach oben.“ Ebenso erfreulich ist, dass die Städter weiterhin auf zwei Hochzeiten tanzen. Neben, no na, der 1. Landesliga schaffte man den Einzug ins Cup-Viertelfinale. Im Zuge dessen wird Ende April Regionalligist Grünau auf die Probe gestellt.

 

Es soll so weitergehen 

Die Performance, zu der der ASV im Herbst imstande war, will er auch im Frühjahr liebend gerne wieder abrufen. Die Ambitionen sind hoch, Neureiter unterstreicht: „Unser Ziel ist bis zum Schluss um den Aufstieg in die Salzburger Liga mitzuspielen.“ Gelingt das Vorhaben nicht, dann „bricht für uns nicht die Welt zusammen.“ Richtige Mutmacher? Die eindrucksvollen Siege gegen Henndorf und Anthering. „Die zweite Halbzeit gegen Henndorf war ein Highlight, wo wir wirklich mal das ganze Leistungspotenzial abrufen konnten. Und natürlich das 6:1 in Anthering. So ein Ergebnis gelingt in Anthering nicht oft“, bilanziert Neureiter.

 

Neues Spielerduo und neuer Coach

Neben Andreas Wirth und Jan Tobi, die vom HSV bzw. von Elixhausen kommen, wurde zudem der Trainerposten neu besetzt. Wie berichtet, wird Patrick Schöberl den Platz vom nunmehrigen Ex-Coach Andreas Fötschl (Bischofshofen) einnehmen. „Wir haben es einen Tag vor dem letzten Spiel erfahren und uns dann gleich auf Trainersuche begeben“, musste Neureiter kurzerhand umdisponieren. Und nachdem schon vor Weihnachten vier Trainingseinheiten abgehalten wurden, wird seit 11. Jänner trainiert. Vorbereitungsspiele gegen St. Koloman, Obertrum, Adnet, Seekirchen 1b, Neumarkt und Straßwalchen wurden bereits fixiert. Ein Trainingslager ist nicht geplant. „Aufgrund der unsicheren Situation macht das keinen Sinn“, sagt Neureiter.

 

Wintertransfers (Stand: 17. Jänner 2022)

 Zugänge: Andreas Wirth (HSV), Jan Tobi (Elixhausen), Patrick Schöberl (TR)

 Abgänge: Andreas Fötschl (TR, Bischofshofen)

 

 Herbst 2021 in Zahlen

  • weiterhin im Salzburger Landescup vertreten
  • Höchster Sieg: 6:1 gegen Anthering
  • Höchste Niederlage: 1:3 gegen Strobl
  • Bester Torschütze: Mirsad Dedovic (9)