1. Landesliga

Nach Dicker-Abgang: Quo vadis Anthering?

In der abgelaufenen Spielzeit schrammte der SV Anthering nur knapp am Aufstieg in die Salzburger Liga vorbei. Und auch in der aktuellen 1. Landesliga-Saison spielen die Flachgauer wieder im vorderen Tabellendrittel mit. Die Antheringer sammelten im ersten Saisonabschnitt 22 Zähler und befinden sich als Tabellenfünfter in Lauerstellung. Allerdings muss der SVA im Frühjahr ohne seinen Top-Torjäger Maximilian Dicker auskommen. Da stellt sich also zurecht die Frage: Wo geht die Reise für den SV Anthering tatsächlich hin?

 

 

SV Anthering auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze

"Same procedure as every year" - dieses vom Silvesterklassiker "Dinner for one" allbekannte Zitat trifft auch auf den SV Anthering zu. Denn wie schon in den letzten Saisonen zählten die Flachgauer auch in dieser Spielzeit wieder zum erweiterten Kreise der Titelaspiranten. Diese Rolle konnte der SVA bis dato auch erfolgreich ausfüllen. Mit Tabellenplatz fünf und 22 Zähler auf dem Punktekonto ist für die Antheringer Kicker die Spitze nicht allzu weit weg. "Auch wenn für uns letztendlich mehr drin gewesen wäre, sind wir mit dem bislang Gezeigtem grundsätzlich zufrieden", meint Antherings Sektionsleiter Gerald Geier. Ein Beispiel, dass für die Flachgauer definitiv noch ein besseres Herbstergebnis herausspringen hätte können, ist mit Sicherheit die Heimpartie gegen Tamsweg. Die Lungauer kassierten in Minute 20 die Rote Karte, gingen aber dennoch zwischenzeitlich mit 2:0 in Front. Ein Doppelschlag von Soos und Dicker binnen 60 Sekunden bescherte Anthering am Ende wenigstens noch ein Pünktchen. "Genau das meinte ich. Gegen einen Klub aus der hinteren Tabellenregion muss in Überzahl deutlich mehr herausschauen", bringt es Geier auf den Punkt. Nichtsdestotrotz werden die Antheringer auch im Frühjahr weiterhin ihre Ziele verfolgen. "Wir wollen unseren Nachwuchs forcieren, fordern und fördern. Bezüglich Tabelle wird letztlich am Ende abgerechnet", so der SVA-Sektionsleiter weiter.

 

Dicker-Abgang schmerzt

Der Abgang von Maximilian Dicker (wechselt zu Mondsee) hat beim SV Anthering bereits Spuren hinterlassen. "Das tut natürlich weh. Aber es wäre der falsche Weg, wenn wir einem hochtalentierten Spieler, wie es Maxi ist, Steine in den Weg legen würden", meint Geier zum Abgang des Goalgetters. Zu- beziehungsweise Abgänge sind keine geplant. "Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich meistens eine andere. Die Nachwuchsarbeit unseres Vereins funktioniert wirklich gut. Dicker zu ersetzen wird enorm schwer, trotzdem werden wir hart weiterarbeiten", schildert Geier.

 

Und wie sieht die Vorbereitung in Anthering aus, Herr Geier?

"Die Vorbereitung auf die Frühjahrsmeisterschaft ist bereits voll im Gange. Die Jungs haben schon im Dezember und Jänner ihre Laufprogramme abgespult. Wenn möglich, werden wir auch auf Kunstgrün trainieren. Derzeit liegt auch bei uns in Anthering extrem viel Schnee, da bekommt ein Training auf Kunstrasen gleich eine noch größere Bedeutung. Anfang März steht dann noch ein Trainingslager in Kapfenberg auf dem Programm."

 

SVA fordert Bergheim

Gleich zum Auftakt des zweiten Saisonabschnitts darf der SV Anthering einen harten Brocken in der Haunsbergarena begrüßen. Am 23. März kommt mit dem FC Bergheim niemand Geringerer als der aktuelle Tabellenzweite ins Wohnzimmer der Antheringer Kicker. Im Hinspiel (1:1) wurden die Punkte geteilt.

 

 

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