Aufsteiger Piesendorf verjuxt in Henndorf komfortable 2:0-Führung

In den ersten fünf bisherigen Partien blieb die Union Henndorf ohne einzige Niederlage. Am heutigen Nachmittag mussten die Kicker von Coach Wolfgang Reitsamer gegen den Liganeuling USK Piesendorf ran. Keine leichte Aufgabe, die da auf die Flachgauer zukam. Die Piesendorfer konnten bereits die ein oder andere Duftmarke setzen und waren vor diesem sechsten Spieltag in den Top-3 zu finden. Nachdem die erste Saisonpleite für Henndorf heute zur Halbzeit schon konkretere Formen angenommen hatte, stiegen die Reitsamer-Boys in Hälfte zwei noch einmal mächtig aufs Gas und sicherten sich am Ende wenigstens einen Zähler. Endstand: 2:2.

 

 

Piesendorf agierte treffsicherer

Auf tiefem Untergrund herrschten für beide Mannschaften schwierige Bedingungen. Über den Unterhaltungsfaktor durften sich die circa 200 Besucher wahrlich nicht beklagen. "Es ging hin und her mit vielen Chancen auf beiden Seiten", sagte Piesendorfs Trainer Johannes Schützinger. Nachdem sich das eigene Unvermögen beziehungsweise die glänzend parierenden Torhüter desöfteren in den Weg gestellt hatten, zappelte der Ball in der 39. Spielminute erstmals im Netz: Die Gäste brachen auf dem Flügel durch, Flanke auf Daniel Wechselberger, der staubtrocken zum 0:1 vollendete. Dem nicht genug, packte der Aufsteiger nur wenige Aktionen später noch einen drauf: Gabor Stanczs erhöhte nach einem blitzschnell gespielten Konter auf 0:2 (42.). "Die Partie auch in eine andere Richtung ausschlagen können. Wir waren in der ersten Hälfte eben effizienter", freute sich Schützinger über den komfortablen Vorsprung.

 

Henndorfer erhoben sich wie ein Phönix aus der Asche

"Dass Henndorf nach der Pause alles probieren wird, war uns klar", rechneten Schützinger und seine Piesendorfer mit viel gegnerischer Wucht. Diese Vermutung bewahrheitete sich, stellten die Herren in Grün-Weiß die Gäste mit scharfem Pressing stets vor Problemen. Nichtsdestotrotz ergaben sich für die Schützinger-Boys zwei, drei gute Gelegenheiten aufs 0:3. "Leider konnten wir diese nicht nutzen", seufzte Schützinger. Weil auch die Heimischen etliche Einschussgelegenheiten vorgefunden hatten, kam der Anschlusstreffer nicht wirklich überraschend: Stefan Bachner verkürzte auf 1:2 (67.). Rund zehn Minuten später musste Piesendorf-Goalie Sascha Abele abermals hinter sich greifen, als Valerian Höfler zum 2:2 abdrückte (76.). Das nächste und zugleich letzte Highlight in dieser Begegnung folgte in Minute 88: Für den eingewechselten Sebastian Lindlbauer war der Arbeitstag, wegen eines überharten Foulspiels, nach lediglich 24 Minuten vorbei - Rote Karte. Somit blieb es beim spektakulären 2:2-Remis, das Schützinger in folgende Kategorie einordnete: "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber wenn du zwischenzeitlich schon 2:0 führst, dann hat ein 2:2 immer einen bitteren Beigeschmack."

 

Die Besten bei Piesendorf: Sascha Abele (TW), Patrick Marcher (ZM), Jakob Krivanek (LV).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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