Lungau-Derby geht klar an St. Michael

In der 1. Landesliga kam es in dieser Runde im Lungau zum prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell zwischen dem USK St. Michael und dem SC Tamsweg. Knappe 600 Zuseher wollten sich dieses Derby nicht entgehen lassen und wurden Zeugen eines deutlichen und hochverdiente Sieg der Hausherren. Tore von Michael Macheiner, Patrick Berger, Marc Gfrerer und Manuel Ferner schickten die Gäste aus dem rund 15 Kilometer entfernten Tamsweg letztendlich mit einer 4:0-Packung nach Hause.

 

Zum Ärger der Tamsweger: Samuel Sampls Pfeife blieb stumm

Exakt zehn Minuten waren auf der Sportanlage des USK St. Michael gespielt, als die Besucher den ersten Treffer bestaunen durften: Nach einer Standardsituation stand Michael Macheiner goldrichtig und brachte seine Farben mit 1:0 in Führung. Wenige Aktionen später kam es auf der Gegenseite zu einer haarigen Situation, in der die Tamsweger einen Elfmeterpfiff forderten - Schiedsrichter Samuel Sampl ließ allerdings weiterlaufen. "Den kann man schon geben", gab St. Michaels Dompteur Gerald Payer zu. Danach übernahmen wieder die Hausherren das Kommando. Alleine Heim-Angreifer Armin Djulic hätte ein, zweimal für einen noch gemütlicheren Vorsprung sorgen können. 

 

St. Michael machte auf der Zielgeraden alles klar

Die zweite Spielhälfte startete gleich mit einer hochkarätigen Gelegenheit, doch der Versuch von St. Michaels Stürmer Manuel Ferner klatschte nur gegen die Außenumrandung der Tamsweger Hütte (47.). Anschließend hatten die Kessler-Boys ihre beste Phase. "Da haben wir gleich zweimal in Extremis verteidigt", gestand Payer. Für die Gastgeber somit umso erlösender das 2:0 in Minute 57: Einen weiten Einwurf von Michael Macheiner verwertete Patrick Berger zum 2:0. St. Michael erlangte folglich Überwasser und fand Möglichkeiten schier im Minutentakt vor. Nachdem die Payer-Schützlinge daraus eine Zeit lang kein Kapital schlagen konnten, packte Marc Gfrerer nach einem Eckball wohl endgültig den Deckel drauf - 3:0 (75.). In der letzten Minute der regulären Spielzeit gab's auch für Manuel Ferner noch ein Happy End: Mit seinem Treffer besiegelte er Tamswegs 0:4-Pleite (90.). "Manuel hat sich schlussendlich doch noch belohnen können. Zuvor vergab er nämlich den ein oder anderen Sitzer", erzählte Payer und fügte hinzu: "Ein hochverdienter Derbysieg meiner Mannschaft, der am Ende höher ausfallen hätte sollen."

 

Die Besten bei St. Michael: Ulrich Bayr (ZM), Johannes Gruber (IV), Manuel Ferner (ST).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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