Vereinsbetreuer werden

Krimbacher-Buben erledigen Piesendorf spät

Der SV Schwarzach behielt bei der Liga-Overtüre gegen den USK Piesendorf knapp mit 2:1 die Oberhand. Nachdem Philipp Gold die Pongauer in Durchgang eins in Führung gebracht und Gäste-Angreifer Daniel Wechselberger diese gleich nach Wiederbeginn egalisiert hatte, glückte Florian Schwabl im Endspurt der siegbringende Treffer.

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Gold-Drehschuss fand den Weg ins Glück

"Nach so einer langen Pause haben wir ein gutes Spiel gesehen", fasst Schwarzach-Dompteur Mario Krimbacher in aller Kürze zusammen. Beide Mannschaften begegneten sich vor 100 Zusehern auf Augenhöhe. Auch ausgeglichen: Die Chancenauswertung. "Wir hatten zwei brutale Sitzer, Piesendorf ebenso", sagte Krimbacher, der nach exakt 20 Minuten dann doch vor lauter Freude in die Luft sprang. Grund war eine gelungene Aktion von Offensivmann Gold, der den Ball aus der Drehung in die Piesendorfer Hütte setzte - 1:0. 

 

Ausbleibender Elferpfiff, Alu-Orgie und Schwabls Game-Winning-Goal

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten definitiv die Gäste aus dem Pinzgau: In Minute 49 stibitzte Lukic seinem Gegenspieler den Ball, blieb im anschließenden Eins-gegen-Eins der Sieger, legte quer auf Knipser Wechselberger, der mühelos zum 1:1 einschob. Mit dem Erfolgserlebnis rochen die Entleitner-Mannen plötzlich Lunte und wollten das Spiel komplett drehen. Die Folgeminuten hatten es in sich, Piesendorf-Coach Manuel Entleitner war weiß Gott nicht auf einer Wellenlänge mit Schiri Fuchshuber: "Erst wurde ein klarer Elfmeter nicht gegeben und dann berührte der Schwarzacher Tormann den Ball mit der Hand außerhalb des Strafraums." Auf der Gegenseite prüfte Schwarzach das ein oder andere Mal die Standfestigkeit des Tores, war bei den insgesamt drei Alu-Treffern wahrlich nicht vom Glück verfolgt. "Darüber hinaus haben wir aus fünf Metern das leere Tor nicht getroffen", haderte Krimbacher mit der fehlenden Effizienz. Das sollte sich im Finish allerdings noch ändern. Weil Schwabl nach einem Corner zur richtigen Zeit am richtigen Fleck gestanden hatte, hieß es in der 85. Spielminute 2:1. "Ein verdienter Sieg", blies Krimbacher nach aufregenden 90 Minuten tief durch. Derweil hätte Pendant Entleitner gerne etwas Zählbares mit nach Hause genommen: "Für mich wäre ein X verdient gewesen. Die Niederlage ist sehr unglücklich. Aber was unsere junge Mannschaft heute gezeigt hat, war sehr ansehnlich."

 

Die Besten bei Schwarzach: Lintschinger (LM), Holzmann (DM), Gold (ST), Ofensberger (IV), Wagenbichler (IV)

 

 

Werde Vereinsbetreuer und pflege Sponsoren-Logos, Spieler- und Funktionärsdaten ein!