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St. Michael verabschiedet sich mit Sieg in Winterpause

Ein eher durchwachsener Herbst hat für den USK St. Michael am heutigen Nationalfeiertag ein versöhnliches Ende genommen. Die Lungauer setzten sich im Nachtragsspiel der 7. Runde auf der heimischen Sportanlage gegen den USV 1960 Berndorf mit 3:1 durch und reichten die rote Laterne zumindest vorläufig an Grödig 1b weiter. Weil die Payer-Crew am kommenden Wochenende spielfrei ist, war es der letzte Arbeitseinsatz im Jahr 2021.

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Besser spät als nie: St. Michael geigte beim Herbstabschluss auf

In der jüngsten Vergangenheit wurde der USK St. Michael nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Zuletzt hagelte es sechs Pleiten en suite - der letzte "Dreier"? Fast schon eine halbe Ewigkeit her: Am 14. August gegen die Grödiger 1b (2:1). Pünktlich zum Herbst-Kehraus kam es aber zurück, das lang ersehnte Siegergefühl. Vor knapp 250 Zuschauer machte das Tabellenschlusslicht gegen die auf Platz neun positionierten Berndorfer vom Start weg eine gute Figur und gingen nach 18 Minuten in Front: Ein weiter Ball wurde ideal auf Marktl verlängert, der staubig finalisierte - 1:0. "Wir waren klar überlegen, hätten eigentlich noch vor der Pause das 2:0 schießen müssen", bilanzierte St. Michael-Trainer Gerald Payer. Weil seine Schützlinge aus der Dominanz jedoch keine weiteren Nutzen ziehen konnten, blieb's zur Halbzeit beim knappen Ein-Tore-Vorsprung.

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Numerische Überlegenheit eiskalt ausgenutzt

Etwas mehr als eine Stunde war gespielt - da ging in der auf 1075m gelegenen Lungauer Marktgemeinde so richtig die Post ab. Aber alles der Reihe nach. In der 62. Minute drückte Luki Rösslhuber einen Stangler zum 1:1-Ausgleich über die Linie, drei Minuten später flog Berndorfs Altendorfer wegen Torraubs mit der Roten Karte vom Feld (65.), ehe Heim-Boy Berger den daraus resultierenden Freistoß in die Maschen streichelte - 2:1 (66.). Der Platzverweis geballt mit der neuerlichen Führung spielte St. Michael in die Karten. "Wir kamen noch zu guten Chancen. Normalerweise hätt's am Ende 4:1 oder 5:1 heißen müssen", erzählte Payer, der summa summarum immerhin noch ein Mal jubeln durfte, als König in der 78. Minute zum 3:1 einnetzte. 

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Lungauer drücken Schwarzach, Mühlbach und Bad Hofgastein die Daumen 

Mit diesem Sieg stockten die Payer-Schützlinge ihr Konto auf neun Zähler auf, sausten in der Tabelle vorübergehend an Grödig 1b und Piesendorf vorbei. "Für die Psyche wär's extrem wichtig, würden wir nicht als Letzter überwintern", meint Payer. In der eigenen Hand haben's seine Kicker nicht. Die sind in der kommenden 15. Runde spielfrei und schon jetzt in der Winterpause. Somit gilt: Hoffen und bangen, dass die beiden unmittelbaren Kontrahenten nicht mehr anschreiben. Die Grödiger empfangen am Samstag Spitzenreiter Schwarzach, haben mit dem vorgezogenen Match der 19. Runde gegen Bad Hofgastein (6. November) sogar noch zwei Chancen auf Punkte. Den Piesendorfern steht am Sonntag das Pinzgau-Derby gegen Mühlbach bevor.

 

 

 

 

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