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2. Klasse Süd/West

Vom Gejagten zum Jäger: Der SK Bruck bläst im Frühjahr zum großen Angriff!

Lange sah es für den SK Bruck in der 2. Klasse Süd/West nach einer "gmahdn Wiesn" aus. Nach acht gespielten Runden standen die Mannen rund um Trainer Andreas Mayrhofer mit einer blütenweißen Weste und einem komfortablen Sechs-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger Großarl da. Bis zur Winterpause ließ der Titelfavorit Nummer eins allerdings Federn und musste sich am Ende mit dem zweiten Zwischenrang begnügen. Die Ambitionen des SKB bleiben aber nach wie vor groß: Die Brucker wollen sich im Winter den nötigen Schwung für die bevorstehende zweite Saisonhälfte holen, um dann den Großarlern mächtig Feuer unter dem Hintern machen zu können.

 

 

30:2-Sieg in B'hofen - Brucker Kicker schrieben Fußballgeschichte

Besser hätte die Mission "Aufstieg in die 1. Klasse Süd" für den SK Bruck gar nicht beginnen können. Nachdem die Mayrhofer-Schützlinge zum Auftakt den USV Großarl klar und deutlich mit 4:0 abgefertig hatten, folgte just in Runde zwei der geschichtsträchtige 30:2-Auswärtserfolg bei der 1c-Mannschaft des Westligisten Bischofshofen. In dieser Tonart ging es für die Brucker auch weiter. Es folgte Sieg um Sieg und nach acht gespielten Partien lachten die Grün-Weißen ohne Punktverlust von der Tabellenspitze. Der Polster? Satte sechs Punkte. Danach folgten jedoch gegen Lend (1:3) und Großarl (0:6) zwei Niederlagen en suite, was letztendlich dazu führte, dass die Großarler in der Tabelle auf den bis dato sehr souveränen SK Bruck aufschließen konnte. Bis zur Winterpause gewannen die Pongauer alle ihre Spiele, die Mayrhofer-Crew musste sich hingegen einmal mit einer Punkteteilung (1:1 gegen die SG Niedernsill/Uttendorf) zufrieden geben. Unterm Strich überwintert der SKB "nur" auf den zweiten Tabellenrang, mit einem Rückstand von läppischen zwei Zählern ist der angestrebte Thron aber stets in Griffweite.

 

Führungsspieler sind beim SKB das A und O

"Es war ein unglaubliches Jahr. Wir haben vieles richtig und nur wenig falsch gemacht. Ich denke, die 69 Punkte, die wir 2018 geholt haben, sprechen Bände", gibt sich Brucks Trainer Andreas Mayrhofer mit der Performance seiner Mannen mehr als zufrieden. Warum man letztlich nicht auf dem ersten Tabellenplatz überwintert, erklärt Mayrhofer folgendermaßen: "Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir jeden schlagen und das sogar hoch. Das Problem ist aber, wenn einige unserer Führungsspieler auslassen, dann kommen Niederlagen wie eben gegen Lend oder Großarl zustande." 

 

Ziel ist und bleibt der Aufstieg

Die Marschroute des SK Bruck bleibt unverändert, soll am Ende der Saison der Meistertitel und der damit verbundene Aufstieg in die 1. Klasse Süd her. "Fußballerisch haben wir das größte Potential in der Liga. Und auch die Testspiele gegen 2. Landesliga-Teams zeigen immer wieder, dass wir das Zeug für mehr hätten", untermalt der Brucker Coach die Qualitäten seiner Kicker. In Sachen Transfers könnte sich in der Winterpause auch so einiges tun. "Viele Spieler aus den umliegenden Vereinen tragen sich oft selber an", verrät Mayerhofer. Hoch im Kurs steht Lovrijan Piljanovic vom FC Zell am See. "Das wäre natürlich eine echte Verstärkung. Unter Dach und Fach ist allerdings noch nichts", so Andreas Mayrhofer weiter. Abgänge wird es hingegen keine geben.

 

"Und wie sieht die Vorbereitung in Bruck aus, Herr Mayrhofer?"

"Die Vorbereitung läuft bei uns ganz 'altfadrisch' ab. Bei den Laufeinheiten holen wir uns die nötige Kondition und in der Halle steht der Spaß im Vordergrund. Wir werden alles daran setzen, einmal pro Woche ein Training auf dem Kunstrasen absolvieren zu können. Ein Trainingslager steht nicht zur Debatte. Ich bin der Meinung, dass der Amateurkörper dafür nicht ausgelegt ist. Wenn du da irgendwohin fährst und zweimal am Tag trainierst, laugt es die Burschen aus." 

 

Zum Auftakt wartet für den SKB gleich ein Derby

Die Grün-Weißen steigen am 6. April wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein. Dieser Frühjahrsauftakt hat es für Bruck aber ganz schön in sich, wenn es dann im Zeller Alois-Latini-Stadion heißt: Derbytime gegen die FC Zell am See 1b.

 

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