Lend: Sechs Stangenschüsse und umstrittener Ausgleich - 2:2 bei der Bramberg 1b

Der SV Lend kam in der 13. Runde der 2. Klasse Süd/West nicht über ein Unentschieden hinaus: Die Mannen von Trainer Johann Buchsteiner mussten sich nach rassigen 90 Minuten bei der TSU Bramberg 1b mit einem 2:2 zufrieden geben. Die Tore der Heimischen erzielten Thomas Rieder (69.) und Davor Saric (94.). Bei den Gästen trugen sich Goalgetter Melih Kirim (53.) und Aydin Karaarslan (81.) in die Schützenliste ein.

 

Die rund 100 Zuschauer sehen von Beginn an eine offene Partie. Die Bramberg 1b ist in der ersten Halbzeit die optisch bessere Mannschaft, Lend hat aber die besseren Chancen. Der Titelkandidat scheitert in den ersten 45 Minuten gleich zwei Mal an der Stange. "Spielerisch war uns der Gegner sicher überlegen, aber in die gefährliche Zone sind sie nur selten gekommen", erklärt Lend-Sektionsleiter Reinhard Rexeisen. Nach 45 Minuten geht es dann beim Spielstand von 0:0 in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit geht es dann von Beginn an rund. In der 49. Minute sieht Bramberg-1b-Kicker Patrick Krahbichler nach einer Beleidigung die rote Karte.

In Halbzeit zwei geht es rund

Mit einem Mann mehr am Feld geht Lend dann in der 53. Minute in Führung: Goalgetter Melih Kirim erzielt das 1:0. Doch nur eine Viertelstunde später schlagen die Heimischen zurück: Thomas Rieder kann per Elfmeter ausgleichen. Danach verlieren auch die Lender einen Spieler: Remo Latifovic sieht nach einem Foul die rote Karte. "In der zweiten Halbzeit hatten wir die klar besseren Chancen und sind noch vier Mal an der Stange gescheitert", so Rexeisen, dessen Mannschaft in der 81. Minute erneut in Führung geht: Aydin Karaarslan erzielt das 2:1. Doch zum Sieg reicht es nicht. In der 94. Minute erzielt Davir Saric den umstrittenen Ausgleich. "Das 2:2 hätte nicht zählen dürfen. Unser Goalie hatte den Ball schon. Der Gegenspieler hat ihm das runde Leder aus der Hand geschlagen und das Tor erzielt", ärgert sich Rexeisen. Lend-Tormann Rudolf Griessner musste nach der Partie mit einer Gesichtsprellung sogar im Krankenhaus behandelt werden. "Ein ärgerlicher Punkteverlust. Wir haben zwar gegen einen sehr starken Gegner gespielt, hatten aber die klar bessere Chancen", so Rexeisen nach dem 2:2.

Die Besten: Schösser, Uzunov bzw. Klausner, Aydin Karaarslan, Ramo Latifovic.

 

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