21 Gegentore in zehn Begegnungen sind too much! ÖTSU Oberhofen sehnt sich nach "mehr Kompaktkeit in der Defensivarbeit"

Im annullierten Spieljahr 2019/20 zählte die ÖTSU Oberhofen zu den Top-Teams der 2. Landesliga Nord, belegte nach Beendigung der Herbstmeisterschaft den zweiten Platz. Daran konnten die Oberösterreicher heuer nahtlos anknüpfen. Zwar herrscht in der Sechstklassigkeit mit nördlicher Ausrichtung wahrlich keine Gleichheit der ausgetragenen Spiele, Zwischenposition zwei zum Jahreswechsel kann den Schützlingen von Trainer Alexander Neuhofer aber keiner mehr nehmen. Im Frühjahr möchten die Oberhofener an der Baustelle Defensive arbeiten und ihre aktuelle Platzierung behaupten.

Fotocredit: ÖTSU Oberhofen

 

"Ergebnis-Sandwich" für Neudorfer-Mannen

Die ÖTSU Oberhofen legte in der 2. Landesliga Nord zum Auftakt einen klassischen Bauchfleck hin. Nach zwei Spielen schmückte die Truppe von Übungsleiter Alexander Neudorfer den Tabellenkeller, bekleidete mit null Points die zwölfte Position. Zwar legten die Oberösterreicher im weiteren Verlauf der Herbstmeisterschaft eine passable Ungeschlagen-Serie (sechs Siege, ein Remis) hin, im letzten Match des Jahres 2020 hagelte es auf heimischem Geviert allerdings noch eine empfindliche 1:6-Klatsche gegen Faistenau. "Die Leistungen waren doch etwas durchwachsen - vor allem die abschließende Niederlage trübte das Gesamtbild etwas", bilanzierte Josef Pichler. Das vom Oberhofener Sektionsleiter erwähnte Gesamtbild ist dennoch recht schön anzusehen. 19 Punkte in zehn Partien bedeuteten am Ende Zwischenrang zwei. "Die Platzierung ist jedenfalls sehr gut", freut sich Pichler.

 

Gipfelkonferenz zu zeitig?

Ein Blick auf den momentanen Tabellenstand zeigt einen sehr souveränen ATSV Salzburg auf Rang eins und Oberhofen als ersten Verfolger. Freilich könnte Faistenau (zwei Spiele weniger) und St. Koloman (ein Spiel weniger) noch an den Oberösterreichern vorbeiziehen, nichtsdestotrotz werden die Neudorfer-Buben als Tabellenzweiter überwintern. Das Duell der aktuell beiden erfolgreichsten Teams der Liga stieg bereits in Runde eins. "Eigentlich war mir der Aufsteiger zum Start sehr recht", erinnert sich Pichler an seine damalige Gefühlslage. "Nur habe ich nicht mit dieser Stärke gerechnet." Inmitten Oberhofens anfänglicher Schwächephase musste man sich vor heimischem Publikum dem Liganeuling mit 0:2 beugen. Kam das Gipfeltreffen dann doch etwas zu früh, Herr Pichler? "Im Nachhinein gesehen wäre es natürlich kein Nachteil gewesen, ihn erst Richtung Meisterschaftsmitte gehabt zu haben."

 

Ziele

Satte 21 gegnerische Goals musste Oberhofen im Laufe der Herbstmeisterschaft schlucken. Nur Seekirchen 1b, Mattsee (je 27), Köstendorf (24) und Abersee (22) kassierten mehr Tore. Für eine Spitzenmannschaft eindeutig zu viel - weiß auch Pichler: "Unser Ziel für das Frühjahr ist sicher mehr Kompaktheit in der Defensivarbeit, um weniger Gegentreffer zu erhalten." Darüber hinaus will die ÖTSU "so viele Punkte wie möglich machen", damit die derzeitige Tabellensituation zumindest gehalten werden kann.

 

Vorbereitung

Momentan befindet sich der erste ATSV-Jäger in der Winterpause. Der Trainingsstart wird aller Voraussicht nach in der letzten Jännerwoche erfolgen. Kurz vor dem Frühjahrsauftakt soll es noch nach Porec gehen, um dort ein Trainingslager abzuhalten. "Wenn es die Situation erlaubt", ergänzt Pichler.

 

Transfers

Sollte es bei den Oberhofenern in der fußballfreien Zeit zu Transferbewegungen kommen, dann werden die wohl ausschließlich eine Kaderaufstockung zur Folge haben. "Abgänge sind keine geplant", lässt Pichler wissen. "Es kann sein, dass 1-2 Leute andocken, die bereits das ein oder andere Training bei uns absolviert haben." Spruchreif ist Stand jetzt noch nichts.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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