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Spielberichte

Aufsteiger Abersee trifft im Derby gegen Faistenau jeweils "zur absolut richtigen Zeit"!

Das Spitzenspiel der 10. Runde in der 2. Landesliga Nord fand an diesem Wochenende in Abersee statt. Dort forderte der Tabellenzweite USC Abersee den Tabellendritten USC Faistenau zum Tänzchen auf. Für dieses Gipfeltreffen hatten sich beide Teams warmgeschossen: Abersee gewann in der letzten Runde auswärts in Oberhofen mit 6:2, Faistenau rang Köstendorf mit 3:1 nieder. Im letzten direkten Aufeinandertreffen behielten die Aberseer mit 3:0 die Oberhand. Stellte sich nur noch die Frage, wer von diesen beiden Mannschaften an der Tabellenspitze dranbleiben konnte. Abersee? Faistenau? Oder gar beide?

 

 

Abersee krempelte nach Faistenauer Anfangsdruck die Ärmel nach oben

200 Besucher haben den Weg auf die Aberseer Sportanlage gefunden und sorgte für eine wunderbare Stimmung. Die Anfangsminuten gehörten den Gästen aus Faistenau. "In der zehnminütigen Druckphase waren sie aber nicht zwingend genug", resümierte Abersee-Trainer Manuel Stadler. Die Hausherren brauchten etwas um in die Partie zu kommen, danach übernahmen sie zusehends das Kommando. In der 34. Spielminute gab es für die Heimischen Grund zum Jubeln: Wintersteller setzte sich am Flügel entscheidend durch, bediente Peter Csorba, der sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließ - 1:0. "Der Zeitpunkt des Führungstreffers war günstig", war Stadler erleichtert.

 

Für Faistenau wollte es einfach nicht sein

Aufgrund des knappen Spielstandes blieb das Spiel sehr offen. Im zweiten Durchgang wurden die Faistenauer offensiver. Dadurch ergaben sich für Abersee mehr Räume. "Wir hatten zwei, drei Kontergelegenheiten, die wir allerdings nicht sauber zu Ende spielten", erzählte der Aberseer Coach. Aber auch die Reitsamer-Truppe kam einem Torerfolg sehr nahe: Bei einem Stanglpass sausten gleich zwei Gäste-Akteure nur knapp am Ball vorbei. "Puh, das war richtig knapp", schnaufte Stadler tief durch. Quasi im Gegenzug das 2:0: Wieder brachen die Gastgeber auf dem Flügel durch, Simon Wintersteller knallte den Ball nach einem Gewusel im Strafraum unter die Latte (54.). "Wie schon das 1:0 fiel auch unser zweiter Treffer zur absolut richtigen Zeit", gestand Stadler. Faistenau ließ sich aber nicht abschüttelt und versuchte alles, um ergebnistechnisch doch noch ins Spiel zurückzukommen. Als bereits die Schlussphase angebrochen war, scheiterte Faistenaus Steiner an der Stange (80.). "Von der Stange sprang der Ball direkt in die Hände unseres Schlussmannes. An einem anderen Tag springt er von der Stange zurück zum Angreifer. Da hatten wir mächtiges Glück. So ehrlich müssen wir uns auch sein", so Stadler weiter. Dieser Alu-Treffer war der letzte Höhepunkt dieser Partie. Abersee spielte den komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung gekonnt über die Zeit. Als "Zuckerl" gab es für den Liganeuling die Tabellenführung.

 

Manuel Stadler (Trainer, USC Abersee)

"Wir haben gewusst, dass mit Faistenau ein richtig schwerer Gegner zu uns nach Abersee kommt. Die Jungs haben ihre Sache aber toll gemacht. Natürlich war das Glück in diesem Derby auch auf unserer Seite. Die Tore sind zum jeweils richtigen Zeitpunkt gefallen. Und wäre der Steiner-Versuch nicht an die Stange sondern ins Tor gegangen, dann hätten es noch spannende und rassige Schlussminuten werden können. Am Ende geht der Sieg meiner Meinung nach in Ordnung. Wir waren den Tick besser."

 

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