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Geht doch! Oberhofen biegt HSV erstmals seit 2013

Die Unserie der ÖTSU Oberhofen gegen den Heeres SV Wals hat gestern Abend ein Ende gefunden. Dank der Treffer von Andreas Zoister und Florian Derflinger glückte den Oberösterreichern der erste Sieg über den HSV seit April 2013. Beim letztendlichen 1:2 war Wals' Andreas Wirth der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.

 

 

Derflingers "Tausendguldenschuss" brachte Oberhofen Pausenführung 

Das Spiel zwischen dem HSV und Oberhofen wurde nur wenige Sekunden alt, ehe die Gäste bereits die erste Top-Chance verbuchten: Eder kam völlig freistehend zum Kopfball, setzte die Kirsche aus fünf Metern allerdings neben die Kiste (1.). Ein paar Minuten danach zeigte Schiedsrichter Frauenschuh auf den Punkt - Strafstoß für die Oberhofener! Zoister trat an und verwandelte sicher zum 0:1 (8.). Stark ersatzgeschwächte Walser kämpften in der weiteren Folge wie Löwen und hielten bravourös dagegen. "Wir haben wieder einige Leute vorgeben müssen. Und das gegen den aus meiner Sicht spielerisch stärksten Gegner der Liga", stöhnte HSVs Sportlicher Leiter Thomas Pichler. Nichtsdestotrotz gab's nach 15 gespielten Minuten viel Grund zum Jubeln, als Wirth auf der rechten Angriffsseite gleich zwei ÖTSUler vernaschte, nur um anschließend auch noch Gäste-Goalie Bachleitner auszugucken und das Leder in die Maschen zu feuern - 1:1. Kurz vor der Halbstundenmarke das neuerliche Führungsgoal für die Oberösterreicher: Kapo Derflinger zog von der Ferne ab und traf mithilfe der Innenstange ins Glück - 1:2 (28.). "Ein Tausendguldenschuss", staunte auch Pichler nicht schlecht. Und weil Heim-Boy Wirth kurz darauf nicht so viel Dusel wie Derflinger hatte, sein Geschoss nur Alu küsste, blieb's zum Pausentee bei der knappen Führung der Gastelf.

 

Viele Chancen, keine Tore: ÖTSU verpasste die Vorentscheidung

Oberhofen kam frisch und munter aus den Katakomben und hätte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs für klare Verhältnisse sorgen können. Einen Zoister-Abschluss nach Stanglpass konnte Heim-Keeper Krainer aber gerade noch so entschärfen. Während sich die Heimischen über weite Strecken keine Einschussgelegenheiten erarbeiten konnte, ging die ÖTSU mit ihren ziemlich schlampig um. Ganz zum Ärger von Übungsleiter Alexander Neudorfer: "Im Sechzehner der Walser waren wir zu naiv und haben unsere Chancen total liegengelassen." Was sich kurz vor Ultimo beinahe gerächt hätte, doch die Walser Last-Minute-Möglichkeit zum Punktgewinn sauste am Tor vorbei (90.). "Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Normalerweise gewinnst du so ein Spiel gar nicht, weil du dir irgendwann ein Gegentor fängst, wenn du die Chancen vorne nicht machst. Dennoch sind wir froh, dass wir nach dem letzten Wochenende wieder zurück in die Spur gefunden haben", blies Neudorfer durch. 

 

Die Besten bei Oberhofen: Derflinger (ZM), Eppenschwandtner (IV) 

 

 

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