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2:0 verjuxt! Faistenau remisiert gegen Oberndorf

Mit fünf Siegen und einem Unentschieden bei einem Torverhältnis von 24:9 sah die Bilanz des USC Faistenau gegen den 1. Oberndorfer SK vor dem neuerlichen Date blendend aus. Seit gestern fix: Die Belegschaft rund um Coach Marco Lämmerhofer bleibt gegen den OSK nach wie vor seit 16. April 2011 ungeschlagen. Dieses Mal mussten sich die Faistenauer mit einem 2:2-Remis begnügen, obwohl man zwischenzeitlich schon mit 2:0 vorangelegen war.

 

Fotocredit: Adi Aschauer (ARCHIVBILD)

 

Zwei strittige Aktionen im Halbzeit-Finish

"Es war die erwartete schwere Partie", wurden alle Befürchtungen Lämmerhofers wahr. In einer sehr kampfbetonten, allerdings chancenarmen ersten Halbzeit fühlten sich die Gäste aus Oberndorf vor allem gegen Ende hin ziemlich benachteiligt. Erst blieb nach einem Foul an Cvijanovic der Elferpfiff aus (40.), ehe dem OSK ein Vorteil in Form einer Top-Chance genommen wurde: Einen langen Ball auf Schweighart wollte Faistenaus Huber mit beiden Händen abfangen. Der rutschte dennoch durch, hätte Schweighart in eine optimale Position gebracht, doch Schiri Mohamed pfiff die Situation ab und zeigte Huber den Gelben Karton. "Wenn man schon auf Foul entscheidet, hätte man dann auch über Rot nachdenken können", ärgerte sich Hannes Danner, Oberndorfs Klubobmann.

 

Oberndorf: Mit viel Moral zu einem Punkt

Nach dem Seitenwechsel wurde die Intensität des Spielgeschehns merklich höher. In der 66. Spielminute fiel schließlich der erste Treffer: Klaushofer ließ einen Gäste-Verteidiger aussteigen und feuerte das Spielgerät anschließend mit viel Würze ins lange Eck - 1:0 für Faistenau. Fünf Minuten danach setzten die Lämmerhofer-Buben noch einen drauf: Nach einem Freistoß von der Seite stand Wintersteller goldrichtig und überlupfte Gäste-Goalie Mate Kovacs zum 2:0 (71.). "Quasi aus dem Nichts. Bitter, zumal wir das Spiel gut im Griff hatten", knurrte Danner. Doch die Gemütslage des OSK-Obmanns sollte gleich besser werden: Erst nützte Lukic einen Strafstoß zum so wichtigen Anschluss (74.), im Endspurt feuerte Schweighart einen kurz abgespielten Corner sehenswert in den langen Knick - 2:2 (85.). "Im Endeffekt hätten dann beide Mannschaften gewinnen können", schilderte Danner. Die wohl größte Möglichkeit in einem spannenden Finale fand Heim-Akteur Rausch vor - die Ernte blieb allerdings aus. "Nach der 2:0-Führung haben wir uns die Butter vom Brot nehmen lassen. Unterm Strich war es für einen Sieg leider zu wenig. Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein", resümierte Lämmerhofer. Danners Resümee fiel ähnlich aus: "Die erste Halbzeit ist klar für uns gelaufen. Nach einem 0:2-Rückstand können wir über den Punktgewinn froh sein."

 

Die Besten: Wintersteller (ST) bzw. Sipos (RV), Schweighart (ST), Memic (IV)

 

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