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Nach 4:0 in Mattsee: Faistenau marschiert in Richtung Tabellenspitze

Gestern Sonntag fuhr der USC Faistenau im Auswärtsmatch beim USC Mattsee weniger überraschend den sechsten Saisonsieg ein. Dabei sorgten die Doppelpacker Mendim Fetahaj und Noel Huber für einen 4:0-Erfolg. Das immer noch sieglose Mattsee musste die letzte halbe Stunde mit zehn Mann auskommen - Mehdi Torkaman sah wegen einer Tätlichkeit den roten Karton.

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Faistenau nutzt Mattsee-Fauxpas eiskalt aus 

"In und gegen Mattsee ist es echt schwer zu spielen. Da musst du erst gewinnen", atmete Faistenaus Spielertrainer, Marco Lämmerhofer, nach einem letztendlich doch recht souveränen 4:0-Auswärtserfolg auf. Seine Mannschaft startete nervös ins Geschehen, ging aber, begünstigt durch einen fatalen Abwehrfehler der Mattseer, in der 12. Spielminute in Führung: Fetahaj schaltete am schnellsten und drückte die Murmel mit Köpfchen über die Linie - 0:1. Mit Fortdauer spielte sich die Partie vorwiegend im Mittelfeld ab. Dennoch hätten die Faistenauer gut und gerne den Sack vorzeitig zumachen können. Lämmerhofer erinnerte sich an eine unsauber zu Ende gespielte Vier-gegen-Eins-Situation: "Nach einer Hereingabe von Wintersteller waren wir in der Box nicht konsequent genug." Auch Heim-Keeper Hauser trug seines dazu bei, dass Mattsee weiterhin im Spiel blieb. "Der war stabil", gab's auch von Lämmerhofer ein paar anerkennde Worte.

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Nur noch ein Punkt hinter Platz eins - Lämmerhofer: "Schauen nicht auf die Tabelle"

Nachdem Torkaman zur Stundenmarkte wegen einer Tätlichkeit verfrüht unter die Dusche geschickt worden war, schien der Weg für Faistenau endgültig freigeräumt. Lämmerhofer winkte ab: "Die Rote Karte hat uns anfangs nicht wirklich in die Karten gespielt. Wir haben geglaubt, dass wir weniger tun müssen." Erst im Finish konnten die Gäste den Druck erhöhen und aus der numerischen Überlegenheit Kapital schlagen: Huber nach Wintersteller-Assist (79.), ein kühler Fetahaj nach genau getimten Lochpass (83.) und abermals Huber (87.) sorgten im Eiltempo für glasklare Verhältnisse. "Ein nie gefährdeter und richtig souveräner Sieg. Mattsee hat brav dagegengehalten, ist aber nur nach Standards gefährlich geworden", bilanzierte Lämmerhofer. Weil Obertrum in Abersee nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus kam, fehlt den Faistenauern aktuell nur noch ein Pünktchen auf den Sonnenplatz. Was Lämmerhofer herzlich wenig interessiert: "Wir schauen nicht auf die Tabelle, eher von Spiel zu Spiel. Was die anderen Mannschaften machen, ist uns egal. Wenn wir unser Ding weiterhin so durchziehen, schaut es ganz gut aus."

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Die Besten bei Faistenau: Wintersteller (RM), Ebner (ZM), Klaushofer (OM), Moises (IV), Schubert (RV)