Vereinsbetreuer werden

"St. Kolomänner" ballern Köstendorf im Gipfeltreff ab

Im Spiel Zweiter gegen Dritter hat der USK St. Koloman seine Titelansprüche einmal mehr untermauert. Die Taugler zeigten sich vor heimischer Kulisse in Torlaune und jagten den USV Köstendorf mit einem fulminanten 7:2 vom Hof. Variabilität deluxe: Gleich fünf verschiedene "St. Kolomänner" trugen sich in die Schützenliste ein - nur Doppelpacker Josef Gerl tanzte diesbezüglich aus der Reihe. Tabellarisch bleiben die Tennengauer an Primus ATSV dran, Köstendorf rutschte indes aus den Top-3.

Fotocredit: Adi Aschauer (ARCHIVBILD)

 

Perfektes Timing brachte St. Koloman klar voran

"Wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht", beobachtete St. Koloman-Übungsleiter Markus Hofer eine ausgeglichene Anfangsphase, in der das Pendel in beide Richtungen hätte ausschlagen können. Nachdem Christoph Siller bereits in Minute 11 der vielzitierte Dosenöffner gelungen war, konnten die Köstendorfer in Person von Offensivgeist Kübler zwischenzeitlich ausgleichen (28.). Bis zum Pausentratsch brannten die Hausherren dann ein wahres Feuerwerk ab. Gerl per Strafstoß (29.) und Weitschuss (31.) sowie Johannes Siller (45.+1) schleuderten die Taugler mit 4:1 voran. "Nach dem Ausgleich haben wir gut zulegen können", sorgte der mehr als komfortable Vorsprung bei Hofer für eine erhöhte Glückshormon-Ausschüttung.

 

Eindeutiger Champ im Spitzenspiel der Runde

Mit dem Sieger-Gen im Leib ließ es die Heimelf auch nach dem Seitenwechsel ordentlich krachen. Kendlbacher (49.) machte exakt da weiter, wo seine Crew vor der Pause aufgehört hatte, weitere Goals von Markus Siller (64.) und ein Eigentor von Gäste-Boy Gollhammer (85.) verwandelten die Taugler Sportanlage in ein Tollhaus. Mittendrin konnte die gebeutelte Denk-Elf zumindest für Ergebniskosmetik sorgen - in Minute 55 traf Bann zum zwischenzeitlichen 5:2. "Während wir am Drücker geblieben sind, hat Köstendorf mehr und mehr nachgelassen", war für Hofer das krasse Endresultat dann doch ein Stück weit selbsterklärend. Die Tennengauer, punktegleich mit Leader ATSV bei einem Spiel weniger, haben die Eroberung der Tabellenspitze weiter selbst in der Hand. Derweil fielen die Köstendorfer vom Podest - auf das Spitzenduo fehlen den Flachgauern nun schon sechs Points.

 

Die Besten bei St. Koloman: Pauschallob (herausragend: Gerl (ZM), J. Siller (OM), Dreier (LV))