2. Landesliga Süd

Entwicklung der St. Johanner 1b zeigt in die richtige Richtung!

Für viele Ligaexperten zählt die TSV St. Johann 1b, rein spielerisch gesehen, zu den besten Mannschaften der 2. Landesliga Süd. Dies haben die jungen Pongauer auch in der laufenden Saison wieder ein ums andere Mal unter Beweis gestellt. Mit 25 gesammelten Zählern überwintern die Schützlinge rund um Dompteur Thomas Schnöll auf dem vierten Tabellenrang. Die schlussendliche Tabellenplatzierung ist für die St. Johanner eher sekundär, vielmehr geht es dem TSV um die Weiterentwicklung junger, talentierter Spieler.

 

Weiterentwicklung wird in St. Johann im wahrsten Sinne des Wortes großgeschrieben

Wie gefährlich der zweite Anzug des Regionalligisten in Wirklichkeit sein kann, musste auch Ligaprimus Saalbach am eigenen Leib erfahren. In der dritten Runde ging der momentane Tabellenführer der 2. Landesliga Süd im Heimspiel gegen St. Johann 1b mit 2:3 baden. "Neben vielen Hochs gab es bei uns auch ein unangenehmes Tief", murrt St. Johanns 1b-Coach Thomas Schnöll. Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger konnten sich die Pongauer mit Fortdauer des ersten Saisonabschnitts allerdings wieder fangen und sicherten sich am Ende den hervorragenden vierten Zwischenrang. "Wir sind sehr zufrieden", meint Schnöll. "Es ist vor allem erfreulich, dass die Entwicklung der Youngsters in die richtige Richtung zeigt." Das primäre Ziel, die von Schnöll eben angesprochene Entwicklung junger Spieler, wurde erreicht und dieses Vorhaben werden die St. Johanner auch im zweiten Saisonabschnitt weiterverfolgen. "Mir geht es prinzipiell darum, dass die Burschen sowohl im technisch-taktischen als auch im physischen Bereich einen Fortschritt machen. Und wie man im Herbst gesehen hat, sind sie definitiv auf der richtigen Fährte", ist Schnöll von der Performance seiner Crew angetan. Welcher Tabellenplatz letztendlich herausspringt, ist für den TSV eher zweitrangig. "Nur absteigen will ich nicht", schmunzelt Schnöll. Aber Abstiegssorgen sind momentan eindeutig zu weit hergeholt.

 

Trotz einiger Abgänge: Pongauer gehen zuversichtlich in die Frühjahrsmeisterschaft

Vier Spieler werden künftig nicht mehr für die St. Johanner 1b auflaufen. Maximilian Lintschinger wechselt nach Schwarzach, Patrick Tiefenbacher zieht es nach Wagrain, Lukas Höller und Michele Kendlbacher legen eine Karrierepause ein. Dazu kommen noch einige verletzte Spieler, die die Kaderdecke der TSV 1b sehr, sehr dünn werden lassen. "Daniel Hettegger musste im Sommer wegen seiner Leiste unters Messer und hat bis dato noch keine Einsatzminute auf dem Buckel. Solch Langzeitverletzte fallen dann schon ins Gewicht", schnauft der St. Johanner 1b-Trainer durch. Nichtsdestotrotz ist man guter Dinge, auch im Frühjahr eine gute Figur machen zu können. "Wir haben drei U-16-Spieler in den 1b-Kader gezogen. Zwar hat sich einer davon das Sprunggelenk gebrochen und wird im zweiten Saisonabschnitt kein Thema sein, dennoch bin ich mir sicher, dass weiterhin Woche für Woche eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz stehen wird", schöpft Schnöll ganz viel Mut.

 

Und wie sieht die Vorbereitung in St. Johann aus, Herr Schnöll?

"Bis zum offiziellen Trainingsauftakt haben die Burschen individuell gestaltete Trainingspläne bekommen und diese auch absolviert. Nun sind wir schon inmitten der eigentlichen Vorbereitung. Wir trainieren vier Mal in der Woche. Derzeit stehen noch Hallen- beziehungweise Laufeinheiten am Programm. Ich hoffe, dass wir nächste Woche auf unseren Kunstrasenplatz können, der momentan noch von den Schneemassen bedeckt ist. Es wird auch acht Testspiele geben, in denen wir schön langsam auf Betriebstemperatur kommen sollten."

 

Schnöll-Schützlinge erwarten gleich zum Auftakt "hohen Besuch"

Der Start in die Frühjahrssaison erfolgt für die TSV St. Johann 1b am 30. März. Da kommt mit den Saalbach-Hinterglemmern kein Geringerer als der aktuelle Ligakrösus. Denkt man das erste direkte Aufeinandertreffen dieser beiden Teams, dann spricht so einiges für einen Auftaktsieg des TSV. Im Hinspiel anfangs August fügten die Schöll-Buben den Glemmtalern, dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, eine der insgesamt zwei Saisonniederlagen zu.

 

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