Zwei Tore im absoluten Endspurt - Maria Alm jubelt über glücklichen "Dreier" in St. Johann

Mit dem gestrigen Duell zwischen der TSV St. Johann 1b und dem UFC Maria Alm wurde die 26. und somit allerletzte Runde der 2. Landesliga Süd eingeläutet. Dabei bekam das Wörtchen Abschied eine ganz große Bedeutung, war es für Alms Routiniers Walter Bayer und Thomas Hölzl das finale Spiel langer Karrieren. Auf Seiten der Pongauer sagte das Trainerduo Schnöll/Kronreif, das künftig beim SK Adnet in der Salzburger Liga am Rasen stehen wird, Adieu. Nachdem es in einer Begegnung auf mäßigem Niveau lange ganz gut für die St. Johanner ausgesehen hatte, drehten die "Oima" im Finish noch auf und verwandelten einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Erfolg.

 

"Blödes Tor" brachte Maria Alm vorerst ins Hintertreffen

Vor einer mageren Kulisse von rund 50 Zuschauern erwischte die Heimelf den etwas besseren Beginn. Die Anzeigetafel zeigte die 12. Spielminute, ehe sich die Schnöll-Buben für ihre anfänglichen Bemühungen belohnen konnten: Ein Abschluss von Mittelfeldmann Simon Oberauer hoppelte ins Gehäuse der Gäste - 1:0. "Ein blödes Tor", ärgerte sich Maria Alm-Trainer Bernd Pibernig. In der weiteren Folge blieb der Unterhaltungswert der Partie niedrig. Zwar fanden beide Lager Möglichkeiten vor, doch so richtige Highlights waren nicht dabei. "Man merkte, dass nun die Saison vorbei ist", nahm Pibernig die Akteure in Schutz.

 

Schoder sei Dank - Pinzgauer sackten im letzten Moment die drei Punkte ein

Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Besucher lange nicht wirklich auf ihre Kosten. Nachdem die Partie für geraume Zeit nur so vor sich hingeplätschert war, ging es in der Schlussphase doch noch einmal richtig zur Sache. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit sprang eine Einwurfverlängerung Rudolf Schoder vor die Füße, der sich aus kurzer Distanz keine Blöße gab - 1:1 (86.). Wenig später fast das 1:2, aber die Gäste aus dem Pinzgau ließen eine mehr als hochkarätige Einschussgelegenheit aus. "Eine grausige Chance", wusste auch Pibernig. Postwendend hätte es dann beinahe auf der Gegenseite eingeschlagen, einem herrlich vorgetragenen Konter der Westliga-Fohlen fehlte allerdings das berühmt-berüchtigte i-Tüpfelchen. Als sich allmählich eine leistungsgerechte Punkteteilung herauskristallisierte, biss Maria Alm in schier allerletzter Aktion ein zweites Mal zu: Ein langgeschlagener Ball wurde immer länger und länger, den Schoder letztlich zum späten Siegestreffer in die Maschen setzte - 1:2 (93.). "Das Spiel war über weite Strecken auf Augenhöhe. Wir waren an diesem Tag einfach die Glücklicheren", ging es für Pibernig und seine Crew nun endgültig in die wohlverdiente Sommerpause.

 

Der Beste bei Maria Alm: Rudolf Schoder (Angriff).

 

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