2. Landesliga Süd

"Bin mächtig stolz auf meine Jungs" - USC Saalbach-Hinterglemm stellt Vereinsrekord ein

Im Herbst noch mit dem Herbstmeistertitel und der Winterkrone belohnt, verhinderte ein Absturz im Frühjahr beim USC Saalbach-Hinterglemm den ganz großen Clou. Dennoch konnten die Glemmtaler mit Endposition drei den bis dato größten Erfolg der 56-jährigen Vereinsgeschichte einstellen. Im kommenden Spieljahr wollen sich die Buben von Trainer Josef Kendler abermals in den Top-3 wiederfinden.

 

Bescheidenes Frühjahr ließ Kendler-Mannen um Saisonziel zittern

"Eine Niederlage war in dieser Phase irgendwie eine Fremderscheinung", sprach Kendler die tolle Performance seiner Schützlinge im ersten Saisonabschnitt an. Mit 29 gesammelten Punkten kürten sich die Saalbach-Hinterglemmer erst zum Herbstmeister, um sich wenig später noch die Winterkrone aufzusetzen. Doch im Frühjahr wendete sich im Glemmtal das Blatt. "Wir kamen nie in den Flow und konnten nicht an den erfolgreichen Herbst anschließen", erkennt auch Kendler das sportliche Fiasko. Die Konsequenz: Kendlers Mannen mussten gar um den, als Ziel vorgegebenen Top-3-Platz zittern. "Gott sei Dank haben wir den letztendlich fixiert. Auch wenn es ein Frühjahr zum Vergessen war, bin ich mächtig stolz auf meine Jungs", spricht Kendler seiner Truppe ein großes Lob aus.

 

Top-3-Platz soll im Glemmtal zur Gewohnheit werden

Mit Platz drei in der 2. Landesliga Süd den größten Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte in der Tasche, will sich der USC Saalbach-Hinterglemm weiß Gott nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. "Mit Piesendorf fällt die mit Abstand stärkste Mannschaft der Liga weg. Natürlich schielen wir auf den Meistertitel, aber das Ziel wird wieder dasselbe sein. Nämlich ein Platz in den Top-3", gibt Kendler das Klub-Vorhaben Preis. 

 

Aus(zeit) für USC-Jungpapas

Rene Schwabl, werdender Vater von Zwillingen und Jungpapa Christian Rohrmoser werden dem Verein in der nächsten Spielzeit wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. "Rene haben wir in der letzten Runde der abgelaufenen Saison gebührend verabschiedet. Da ist das Karriereende besiegelt. Bei Christian hoffen wir jedoch, dass er nur eine Pause einlegt", verrät Kendler. Trotz hohem Interesse am Glemmtaler Spielermaterial wird sonst alles beim Alten bleiben. "Wenn du zu den besten Mannschaften im Pinzgau gehörst, ist es ganz klar, dass andere Vereine anklopfen", weiß Kendler. Bei Ligabomber Bartlmä Schwabl flatterten die Angebote nur so herein. Der Goalgetter, der im letzten Spieljahr ganze 39 Mal abdrückte, entschied sich aber für seinen Heimatverein. "Gottlob, sonst würde beim Elfmeter der Ball einfach liegenbleiben, weil sich kein anderer Spieler traut", meint Kendler scherzhaft. Dafür bekommen die Glemmtaler Zuwachs vom Nachbarn. Mit Fatbardh Azizi wurde ein Akteur von Maishofen nach Saalbach-Hinterglemm gelockt, der die frei werdende Position von Rene Schwabl einnehmen soll. "Sicher ist die Position am rechten Flügel nun frei, doch Fati muss sich auch erst einmal beweisen", spricht Kendler für seinen neuen Mann keine Stammplatzgarantie aus. Gewiss ist auch, dass die beiden Langzeitverletzten Martin Kreysch und Gerald Riedlsperger ab sofort wieder an Bord sein werden. "Gefühlt zwei Neuzugänge", freut sich der Saalbach-Hinterglemmer Coach auf zwei qualitativ hochwertige Rückkehrer. 

 

Kendler: "Erwarte mir hundertprozentige Motivation"

Der USC Saalbach-Hinterglemm wird am 1. Juli offiziell in die Vorbereitung starten. "Da die Sommerpause sehr kurz ist, waren die Spieler verpflichtet, in der fußballfreien Zeit selber etwas zu tun", schildert Kendler. Getestet wird gegen Mühlbach/Pzg. und 1. Klasse Süd-Neuling Bruck, wenige Tage später wartet dann schon die 1. Runde des Salzburger Landescup. "Die Pause hat, glaube ich, jedem Einzelnen gut getan. Doch ab sofort erwarte ich mir wieder eine hundertprozentige Motivation", sieht Kendler den kommenden Aufgaben zuversichtlich entgegen.

 

 

 

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