"Ballsicher, lauf- und kampfstark" - Maria Alm schenkt Piesendorf "Sechsertragerl" ein

Die Unterberg-Arena in Maria Alm war heute Schauplatz der Landescup-Partie zwischen dem heimischen UFC Maria Alm und dem USK Piesendorf. Zwar gestalteten sich die direkten Duelle dieser beiden Teams in der jüngsten Vergangenheit stets zu engen Kisten, dennoch hatten die Piesendorfer als frischgebackener Meister der 2. Landesliga Süd in der Favoritenfrage die Nase vorne. Umso verwunderlicher also, dass sich die Schützlinge von Neo-Coach Christian Lederer klar und deutlich mit 6:1 durchsetzen konnten.

 

 

Maria Alm überzeugte auf allen Linien

Die Hausherren erwischten einen tollen Start und drückten der Partie gleich von der ersten Sekunde an ihren Stempel auf. Nach lediglich sechs gespielten Minuten setzten die UFC-Anhänger bereits zum Torjubel an, nach einer Ecke und dem anschließenden Innerhofer-Header stand jedoch das Torgebälk im Weg. In der 21. Spielminute war es dann soweit und das Kunstleder zappelte zur Freude der Heimischen im Netz: Johannes Eder brachte die "Oima" wahrlich nicht unverdient mit 1:0 voran. "Wir waren ballsicher, lauf- und kampfstark", ist Maria Alms Sektionsleiter Bruno Oberschneider von der heutigen Performance sehr angetan. "Wir hatten sogar etliche Chancen auf das 2:0." Doch anstelle eines Zwei-Tore-Vorsprungs hieß es in Minute 37 1:1: Gabor Sztancs wusste einen kapitalen Eigenfehler der Gastgeber auszunutzen und stellte die Uhren wieder auf null. Die Lederer-Buben ließen sich von diesem Nackenschlag allerdings nicht aus der Fassung bringen und schlugen kurz vor dem Pausentratsch gleich doppelt zu: Erst brachte Youngster Tobias Hutter die Blau-Weißen neuerlich in Front (44.), rund 60 Sekunden später legte Arnold Benedek nach - 3:1 (45.).

 

Platzverweis zog Piesendorf endgültig den Stecker

Der zweite Spielabschnitt startete für die Gäste aus Piesendorf denkbar ungünstig. Zunächst sah der bereits mit Gelb verwarnte Neuzugang Christoph Bernsteiner nach einem überharten Einsteigen die Ampelkarte (59.), wenige Augenblicke später drückte Manuel Rauscher zum 4:1 ab (60.). "Wir haben sehr wenig zugelassen. Die Piesendorfer wurden eigentlich nur durch Standardsituationen gefährlich", gibt es vom Sektionsleiter auch für die Defensivabteilung ein dickes Lob. Mit einem Spieler mehr auf dem Feld ging es der Heimelf leichter von der Hand. "Die Mannschaft hat es schließlich trocken nach Hause gespielt", war für Oberschneider und die Almer das Erreichen der nächsten Runde quasi vorzeitig in Stein gemeisselt. Für den ohnehin schon gebeutelten Vorjahresmeister der 2. Landesliga Süd kam es an diesem Fußballnachmittag letztendlich noch dicker: Rudolf Schoder stellte in der 74. Spielminute auf 5:1, ehe Johannes Eder im Endspurt gar noch das halbe Dutzend voll machte - 6:1 (82.). "Das Resultat und vor allem die Art und Weise wie es zustande gekommen ist, stimmt uns sehr positiv. Ich kann den Burschen nur ein Kompliment aussprechen", ist die Freude bei Oberschneider riesengroß.

 

Duell mit Ligakontrahenten

In der zweiten Runde des Salzburger Landescups trifft die Lederer-Crew nun auf den, ebenfalls in der 2. Landesliga Süd spielenden SK Maishofen, der gestern in Hollersbach im Elfmeterschießen die Oberhand behielt. "Für mich eine Partie auf Augenhöhe. Sicher hat der Cup seine eigenen Gesetze, aber wenn wir eine ähnlich starke Leistung wie heute gegen Piesendorf abrufen können, dann sehe ich dem Ganzen sehr positiv entgegen", strahlt Oberschneider eine Menge Zuversicht aus.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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