"Einstellung stimmt, Weg passt" - UFC Eben will sich im Tabellenmittelfeld etablieren

Mit 15 gesammelten Zählern landete der UFC Eben nach Beendigung der Herbstmeisterschaft auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Landesliga Süd. Hört sich grundsätzlich prekär an, dennoch strotzen Vorstand, Trainerteam und Spieler nur so vor Zuversicht. Im Frühjahr wollen die Ebner ihren Weg, ausschließlich mit einheimischem Spielermaterial zu arbeiten, strikt weitergehen und sich peu á peu dem gesicherten Tabellenmittelfeld nähern.

 

 

Daheim hui, auswärts pfui

"Wir sind relativ gut in die Saison gestartet. Die Handschrift unseres neuen Trainers war sofort erkennbar", lässt Martin Fritzenwallner, der Sektionsleiter des UFC Eben, den ersten Saisonabschnitt noch einmal Revue passieren. Weil man zum Auftakt Maria Alm (3:1) und Zederhaus (3:1) punktelos nach Hause schicken konnte, blieb der Truppe von Neo-Trainer Bernhard Müller nach drei gespielten Runden der tolle vierte Tabellenplatz. "Danach kam leider Gottes ein Verletzungspech dazu", schildert Fritzenwallner, der vor allem auf die schwere Knieverletzung von Floris Sillevis hindeutet. So gut es vor heimischer Kulisse lief (in fünf von acht Heimspielen siegreich), so schwach zeigten sich die Ebner in der Fremde. "Speziell in der Ferne haben wir uns richtig schwer getan", bestätigt Fritzenwallner, dessen Team auswärts keinen einzigen Zähler holte. Was unterm Strich bleibt ist der 13. und somit vorletzte Tabellenplatz. Doch Abstiegsangst sieht anders aus, wie auch Fritzenwallner offenbart: "Wir haben durchschnittlich 20 Spieler bei den Trainings. Das zeigt, dass die Einstellung stimmt und der Weg passt." Die so wichtige Moralinjektion gab's für Eben zudem beim letzten Spiel des vergangenen Jahres, wo man gegen die St. Johanner 1b als klarer 4:1-Sieger vom Feld ging. "Sehr, sehr wichtig", schnauft Fritzenwallner durch.

 

Mit Eigengewächs raus aus dem Abstiegssumpf

Gerade nach dem Trainerwechsel im Sommer verfolgen die Pongauer eine ganz neue Vereinsphilosophie. "Wir bauen grundsätzlich auf einheimische Spieler, verstärken uns nur bei Bedarf punktuell mit auswertigen Kickern", sagt Fritzenwallner. Von diesem Pfad wollen sich die Ebner künftig nicht abbringen lassen. So wird auch bei der Zielsetzung für die kommende Frühjahrsmeisterschaft wahrlich nicht tiefgestapelt. "Unsere Spieler befinden sich im Aufwind. Wir wollen gute Leistungen zeigen und uns schließlich im Tabellenmittelfeld festsetzen. Wenn ich mir das Potenzial unserer Mannschaft anschaue, dann wird das schon passen", fügt Fritzenwallner hinzu. Bezüglich Spielerkader wird beim momentanen Tabellenvorletzten jeder Stein auf dem anderen bleiben. Mit Ausnahme von Ferdi Aydogan, den es beruflich zum SC Neunkirchen nach Niederösterreich verschlägt, gibt es weder Zu- noch Abgänge.

 

Nach Kroatien ist vor Zederhaus

Die Müller-Crew befindet sich seit dem 24. Jänner im Trainingsmodus. "Der Trainer hat den Spielern ein super Programm zusammengestellt", lobt Fritzenwallner die professionelle Vorgehensweise von Coach Bernhard Müller. Ab kommender Woche ist darüber hinaus eine Einheit pro Woche auf dem St. Johanner Kunstgrün eingeplant. Bevor es am 28. März in Zederhaus wieder um Zählbares geht, hält der UFC Eben vom 12. bis zum 15. März noch ein Trainingslager in Kroatien ab. 

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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