Zwischenrang drei - UFC Maria Alm mit Herbst-Performance "sehr zufrieden"

Nach Platz vier im abgelaufenen Spieljahr 2018/19 zählt der UFC Maria Alm in der 2. Landesliga Süd auch heuer wieder zu den Top-Mannschaften und liegt mit 27 Points aktuell auf der hervorragenden dritten Position. Neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung trug auch ein Trainerwechsel seines dazu bei. Bezüglich der kommenden Frühjahrssaison erwarten sich die "Oima" nichts Außergewöhnliches, wollen zumindest den derzeitigen Tabellenrang behaupten und wenn machbar, noch ein Plätzchen nach oben klettern.

 

Maria Alm mit dem berühmt-berüchtigtem Trainereffekt 

Das Spieljahr 2019/20 begann für den UFC Maria Alm alles andere als wünschenswert, stand man nach drei Runden ohne Sieg und mit mikrigen zwei Zählern da. Differenzen zwischen den Spielern und Trainer Bernd Pibernig zwangen den Vorstand der "Oima" zum Handeln. "Es war nicht einfach, zumal Bernd einer von uns ist und immer 130% für den Verein gegeben hat. Allerdings war, rein sportlich gesehen, keine Weiterentwicklung mehr erkennbar. Und am Ende des Tages hat eine Mannschaft immer mehr Gewalt als der Trainer", erzählt Bruno Oberschneider, der Sektionsleiter der Maria Almer. Nach dem vollzogenem Trainerwechsel kehrte bei den Pinzgauern schließlich auch der Erfolg zurück. Unter der Leitung von Neo-Dompteur Christian Lederer fanden die UFC-Kicker wieder den Gefallen am Gewinnen, sammelten bis zur Winterpause noch fleißig Zähler und landeten letztendlich am tollen Tabellenplatz drei. "Es war ein Herbst mit einigen Aufs und Abs. Nach dem Trainerwechsel hat sich die Sache Gott sei Dank zum Positiven gewandt. Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden und ich glaube, als Tabellendritter darf man das auch sein", fiel Oberschneiders Fazit durchaus erfreulich aus.

 

"Oima" auf Ergebnisbestätigung aus 

Wenn in knapp drei Wochen der Spielbetrieb in der 2. Landesliga Süd wieder aufgenommen wird, wollen die Lederer-Schützlinge unbedingt an die Leistungen des ersten Saisonabschnitts anschließen. "Es wird nicht einfach, aber wir möchten unseren dritten Platz halten und wenn möglich, noch einen Platz gutmachen", erklärt Oberschneider. Der Aufstieg ist für den UFC generell kein Thema. "Mit einer so jungen Mannschaft noch eine Stufe raufzugehen, wäre gefährlich. Die 1. Landesliga ist doch sehr zeitintensiv. Und bevor uns die Spieler wegbrechen, bleiben wir lieber da wo wir jetzt sind. Die 2. Landesliga Süd ist mit den vielen Derbys und kurzen Anfahrtswegen in dieser Hinsicht die wohl optimalste Liga für uns", stellt Oberschneider klar. Sollte der Meistertitel und der daraus resultierende Aufstieg aber doch passieren, dann würde es Maria Alm natürlich auch gerne annehmen. "Wenn wir am Ende wirklich auf Eins stehen, dann gäbe es diesbezüglich keine Diskussion", fügt Oberschneider hinzu.

 

Lederer-Truppe macht sich fit fürs Frühjahr 

Aufgrund der Tatsache, dass es beim UFC Maria Alm in der Winterpause weder Zu- noch Abgänge gab, dürfen sich die UFC-Anhänger auf ein unverändertes Spielermaterial freuen. Die Philosophie des aktuellen Tabellendritten der 2. Landesliga Süd ist klar, will man vermehrt den Youngsters die Chance geben, sich an den Erwachsenenfußball zu gewöhnen. Die Vorbereitungen sind selbstverständlich schon am Laufen. "Trainingsstart war am 15. Jänner", verrät Oberschneider. "Wir absolvierten eine Einheit pro Woche am Kunstrasenplatz in Saalfelden und darüber hinaus standen einige Ausdauer- und Krafttrainings in der Halle und im Freien am Programm." Zudem hielt die Lederer-Crew just in der vergangenen Woche ein Kurztrainingslager in Pörtschach (Kärnten) ab, wo es im Zuge dessen einen Testgalopp gegen den 2. Klasse C-Klub SG Krumpendorf/Pörtschach (5:3) gab. Der Pflichtspielauftakt wird schließlich am 28. März erfolgen - gleich mit dem Gastspiel bei der St. Johanner 1b. 

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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