Stuhlfelden: Das Schirigespann im Mittelpunkt

Der USK St. Michael und der USV Stuhlfelden trennten sich im Kellerduell der 2. Landesliga Süd mit 1:1. Die Hausherren gingen in der 37. Minute durch Michael Ferner in Führung, Marco Kirchner gelang es fünf Minuten nach der Pause für Stuhlfelden, auszugleichen. Im Fokus stand jedoch vor allem  ein Trio: das Schiedsrichtergespann…

Die erste Halbzeit ist durch viel Kampf und Laufbereitschaft geprägt. Die Heimischen kommen zwar immer wieder gefährlich vor das Tor von Stuhlfelden-Torhüter Anton Manzl, etwas Zählbares kommt aber bis zur 37. Minute nicht heraus. Nach einem scharfen Pass in die Mitte steht Michael Ferner goldrichtig und trifft zur 1:0-Pausenführung. Kurz danach jubeln die Hausherren abermals. Das vermeintliche 2:0 wird aber wegen Abseits aberkannt. Die beste Möglichkeit auf Seiten der Gäste in Halbzeit eins hat Stuhlfeldens Torjäger Marco Kirchner, er scheitert jedoch an der Stange.

Folgenschwere Fehlentscheidung

Kurz nach der Pause folgt eine Szene, die auch nach dem Schlusspfiff noch für viel Diskussionsstoff sorgen sollte: Nach einem Lochpass trifft der im Abseits stehende Kirchner zum Ausgleich. Der Schiedsrichter gibt jedoch das Tor, der Pass sei von einem Lungauer Spieler gekommen – eine klare Fehlentscheidung. In der Folge kommt die Elf von Trainer Kandler durch Zandler und Wieland noch zu guten Chancen, auf der Gegenseite sorgt der starke Kirchner mit seinen Freistößen stets für Gefahr. Tore erzielen jedoch beide Mannschaften keine mehr, und deshalb bleibt es beim für Stuhlfelden etwas schmeichelhaften 1:1.

Die Besten: Daniel Bayr, Ferner bzw. Kirchner, Schnitzhofer, Wallner

Stimmen zum Spiel:

Gottfried Kandler (Trainer USK St. Michael): „Wir hatten gegen Stuhlfelden drei Punkte eingeplant und sind dementsprechend mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Leider hat der Schiedsrichter uns einen meiner Meinung nach regulären Treffer aberkannt und im Gegenzug eine klare Abseitsstellung nicht geahndet.“

Christoph Huber (Trainer USV Stuhlfelden): „Ich bin mit dem Punkt nicht unzufrieden. Beide Mannschaften waren in etwa gleich stark, das Remis geht in Ordnung. Bei uns kommen die verletzten Spieler nach und nach zurück, es geht wieder aufwärts.“

von Marc Eder

 

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