Vier Tore in Halbzeit eins lassen Lenzing jubeln

Der SK Lenzing lenzing skkam am Samstag zu einem klaren Heimsieg. Die Pinzgauer zeigten vor 150 Zusehern ihre „beste Saisonleistung“ und besiegten den USV Hüttschlag mit 4:0. Für die Tore waren Andreas Rachersperger, zwei Mal Thomas Herzog und Martin Grill verantwortlich. Bemerkenswert: alle Treffer fielen bereits in der ersten Halbzeit.

Die Heimmannschaft hat in der siebten Spielminute die erste gute Chance, als David Wagenhofer allein vor Hüttschlags Tormann Christoph Viehhauser auftaucht. Der Goalie kann den Ball aber parieren. Fünf Minuten später steht Viehhauser abermals im Mittelpunkt: Während er einen Freistoß noch zur Ecke abwehren kann, und auch beim darauffolgenden Eder-Volley zur Stelle ist, ist er beim Nachschuss von Andreas Rachersperger machtlos (13.). Eine halbe Stunde später spielt Thomas Herzog nach Zuspiel von Manuel Augustin Torhüter Viehhauser aus und stellt auf 2:0 (33.). Der Treffer ist hochverdient, denn auch im Zeitraum zwischen den zwei Toren erspielen sich die an diesem Tag eindeutig besseren Lenzinger einige Großchancen. Sie scheitern jedoch immer entweder an Viehhauser oder an der eigenen Chancenverwertung. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause bringt dann die endgültige Entscheidung im Spiel. Erst ist Thomas Herzog mit einem abgefälschten Freistoß zum zweiten Mal erfolgreich (42.) und erhöht sein Torkonto in der diesjährigen Saison auf zehn Treffer. Dann stellt Martin Grill mit einer schönen Einzelleistung den 4:0-Halbzeitstand her (44.). Er zieht von der rechten Seite Richtung Tor und trifft aus relativ spitzem Winkel.

Lenzing will nicht (mehr) – die Gäste können nicht

Nach der Pause agiert Lenzing mit der Vier-Tore-Führung im Rücken nicht mehr mit der letzten Konsequenz in der Offensive, die Heimischen treten aber zu keiner Zeit überheblich auf und arbeiten defensiv konsequent. So kommt die Mannschaft aus Hüttschlag auch nach dem Seitenwechsel mit Ausnahme eines Schusses von Robert Viehhauser, den Lenzing-Schlussmann Walter Bayer parieren kann, zu keinen richtigen Tormöglichkeiten. Die Partie ist längst entschieden und es entwickelt sich ein typischer Sommerkick. Außer ein Schüsschen da, eine Ecke dort, passiert in Lenzing nichts mehr.

Die Pinzgauer wahren mit dem Sieg den Anschluss an die oberen Spitzenplätze und liegen bereits sechs Punkte vor den fünftplatzierten Maishofnern. Der USV Hüttschlag rutschte auf den elften Tabellenrang ab.

Die Besten: Pauschallob (herausragend Herzog, Grill) bzw. niemand

Stimme zum Spiel:

Philipp Hainzer (Sektionsleiter SK Lenzing): „Wir haben unsere beste Saisonleistung abgeliefert. Ohne einen wirklichen Schwachpunkt in der Mannschaft haben wir ein spielerisch und auch taktisch gutes Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit hat die letzte Konsequenz gefehlt, aber wir haben die Partie souverän heimgespielt.“

von Marc Eder

 

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