Absteiger Maria Alm liest überforderte Ebener die Leviten!

Zum Rundenkehraus trafen sich am heutigen Sonntagabend der 1. Landesliga-Absteiger UFC Maria Alm und der UFC Eben. Die Favoritenrolle war im Vorfeld eigentlich klar verteilt, musste man die Almer in Sachen Aufstiegskampf sicherlich auf der Rechnung haben. Doch Eben rührte in der kurzen Sommerpause mächtig am Transfermarkt um und galt als die große Unbekannte. Wenn alle Kaderspieler an Bord sind, ist der UFC Eben brandgefährlich. Doch wie sah das heute in Maria Alm aus?

 

Verdiente, komfortable Pausenführung

Ein Blick auf die Startformationen der beiden Teams verriet, dass Eben einige der namhaften Neuzugänge vorgeben musste: Die beiden Salagean-Brüder sowie Cosic standen im heutigen Duell mit Maria Alm nicht zur Verfügung. Den Pinzgauern dürfte es auf gut deutsch gesagt ziemlich wurscht gewesen sein, wer da bei Eben auflief. Und diesen Eindruck hatte man gleich vom Start weg. Maria Alm übernahm schnell das Kommando in diesem Spiel und drückte vehement auf den Führungstreffer. In Minute 23 war es dann soweit: Johann Herzog stand nach einem Stanglpass von der rechten Angriffsseite goldrichtig und drückte das Leder zum 1:0 über die Linie. Kurz vor dem Pausentee konnte die Pibernig-Truppe ihre Überlegenheit mit dem zweiten Tor unterstreichen: Benedek knallte den Ball von rechts scharf ins Zentrum, wo neuerlich Herzog lauerte - 2:0 (37.). 

 

Harmlos - harmloser - UFC Eben

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Almer die tonangebende und klar bessere Mannschaft. Bis zum nächsten Treffer mussten sich die Anhänger des UFC Maria Alm jedoch etwas gedulden. Nach rund einer gespielten Stunde schlug es dann gleich zwei Mal binnen drei Minuten im Pongauer Kasten ein. Zunächst verwertete Philipp Herzog eine Benedek-Flanke volley zum 3:0 (64.), wenig später zimmerte Thomas Schwaiger das Spielgerät in die Maschen - 4:0 (67.). Von Eben war offensiv bislang gar nichts zu sehen. Ein Arzböck-Freistoß, der während seiner Flugphase schier verhungerte, blieb in Minute 75 der einzige Schuss aufs Tor. Die Hausherren schienen hingegen ihren Torhunger längst nicht gestillt zu haben. Die Gäste konnten sich aber bei ihrem Schlussmann bedanken, dass sich die Niederlage letztendlich in Grenzen hielt. 

 

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