Trotz 0:4-Pleite: Für den SVK war es ein "richtig geiler Cup-Abend"!

Die Freude war beim SV Konkordiahütte-Tenneck (2. Landesliga Süd) riesengroß, als klar war, dass man die dritte Runde des Salzburger Landescups gegen den SV Austria Salzburg (Salzburger Liga) bestreiten wird. Sportlich gesehen gab es für die Tennecker natürlich leichtere Gegner, aber hinsichtlich dem wirtschaftlichen Faktor und der Stimmung begrüßte man die Landeshauptstädter liebend gerne. Tenneck setzte sich bis dato gegen Ramingstein (7:1) und Zederhaus (3:0) recht klar durch. Die Violetten packten die Hürden Faistenau (12:1) und Großgmain (6:0) auch problemlos.

 

Salzburger Austria untermauerte ihre Favoritenrolle

Knapp 400 Zuseher sorgten auf der Tennecker Sportanlage für eine atemberaubende Atmosphäre. Nach nur drei Minuten durfte der Favorit aus der Landeshauptstadt bereits zum ersten Mal an diesem Cup-Abend jubeln: Ein Freistoß von Eyüp Erdogan schlug unhaltbar im kurzen Kreuzeck ein - 0:1. "Natürlich wussten wir, dass es nicht viel zu holen geben wird. Trotzdem wollten wir so lange wie möglich die Null halten. Und wenn du dir dann nach drei Minuten einen unhaltbaren Freistoß fängst, ist es schon ein Stück weit bitter", meinte SVK-Coach Bernhard Loibl. In der 14. Spielminute legten die Violetten nach und bauten die Führung durch einen Treffer von Resul Omerovic weiter aus - 0:2. "Nach dem 0:2 haben wir uns dann etwas gefangen", so Loibl weiter. Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnittes kämpften die Pongauer beherzt und holten alles raus was sich im Tank befand. Kurz vor dem Pausentee mussten die Loibl-Schützlinge jedoch den dritten Gegentreffer hinnehmen: Erdogan schnürte noch vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Heinz Vitzkotter den Doppelpack - 0:3 (38.).

 

Schaider-Crew ließ es etwas ruhiger angehen

Im zweiten Durchgang merkte man der Austria an, dass die Gedanken bereits dem Stadtderby gegen den SAK galten. Doch das konnte man den Schaider-Schützlinge nicht verdenken, zumal die Cup-Partie so gut wie entschieden war. "Die Austria fuhr ein wenig zurück und wir hauten uns weiterhin voll rein", beschrieb Loibl die zweite Spielhälfte mit nur wenigen Worten. Den Schlusspunkt gab es deshalb schon in der 68. Spielminute, als Lukas Pukrabek vom Elfmeterpunkt erfolgreich war - 0:4. 

 

Bernhard Loibl (Trainer, SV Konkordiahütte-Tenneck)

"Es war ein richtig geiler Cup-Abend. Ich bin stolz auf meine Jungs, die wirklich bis zum Umfallen gekämpft haben. Am Ende war die Austria ein paar Schuhnummern zu groß, aber nichtsdestotrotz konnten wir aus diesem Spiel einige wichtige Erkenntnisse gewinnen." 

 

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