Tore: Fehlanzeige! Kompakt auftretende Tennecker luchsen dem Herbstmeister einen Zähler ab!

Zum Rückrundenauftakt bekam es der SV Konkordiahütte-Tenneck mit dem frischgebackenen Herbstmeister USC Saalbach-Hinterglemm zu tun. Nach vier sieglosen Partien am Stück gab es für die Loibl-Truppe just am letzten Spieltag gegen Neukirchen (2:1) den ersehnten Befreiungsschlag. Die Glemmtaler wollten sich hingegen nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft auch die Winterkrone aufsetzen. Um diesem Ziel ein Stück weit näher zu kommen, war ein Sieg beim SVK so etwas wie die Grundvoraussetzung.

 

Starke Schlussmänner verhinderten Torerfolge

Rund 100 Zuseher trotzten den herbstlichen Temperaturen und wollten sich dieses 2. Landesliga Süd-Duell nicht entgehen lassen. Die Saalbach-Hinterglemmer waren von der ersten Sekunde an darauf bedacht, das Ruder in die Hand zu nehmen. Dies glückte allerdings nur phasenweise. Zwar hatte die Kendler-Elf mehr Ballbesitz, biss sich jedoch in der kompakt stehenden Tennecker Defensive meist die Zähne aus. Und Tenneck? Ja Tenneck schaltete nach Ballgewinn blitzschnell um und blieb im Konter stets brandgefährlich. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, aber die wohl beste Einschussgelegenheit im ersten Durchgang hatte SVK-Akteur Demirbilek: Der quirlige Mittelfeldmotor der Hausherren tauchte plötzlich mutterseelenalleine vor dem Tor der Glemmtaler auf, fand in Gäste-Keeper Schneider, der den Abschluss gerade noch an die Latte lenken konnte, allerdings seinen Meister (35.). Auf Tore wartete man bis zur Halbzeitpause vergeblich. Pausenstand: 0:0.

 

Tenneck traf, Saalbach traf - doch beide Tore zählten nicht

Auch im zweiten Spielabschnitt boten beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Jeder einzelne Zentimeter des Tennecker Grüns war und blieb hart umkämpft, doch die Qualität der Torchancen nahm im Vergleich zu deren aus Halbzeit eins ab. Nach rund einer gespielten Stunde hatten die Heim-Anhänger bereits den Torschrei auf den Lippen: Tennecks Wiesenbauer fälschte einen Fernschuss seines SVK so tückisch ab, dass der Ball letztlich im Netz zappelte. Die Nummer 19 der Pongauer stand allerdings im Abseits, weshalb der Treffer seine Gültigkeit verlor (63.). Wenig später ein ähnliches Bild auf der anderen Seite: Goalgetter Bartlmä Schwabl schob nach Keil-Zuspiel staubtrocken ins lange Eck ein. Aber auch Schwabl dürfte um Haaresbreite vorne gewesen sein. Ebenfalls entschied der Schiedsrichter auf Abseits und somit kein Tor (75.). Im Finish spielten beide Mannschaften vehement auf Sieg, welcher am heutigen Fußballnachmittag aber schlussendlich keinem vergönnt war.

 

Josef Kendler (Trainer, USC Saalbach-Hinterglemm)

"Wenn drei, vier Spieler auslassen bricht unser ganzes Kartenhaus zusammen. Leider Gottes war es heute so. Der Gegner trat äußerst diszipliniert auf und machte uns das Leben dadurch sehr schwer. Am Ende geht das Unentschieden meiner Meinung nach in Ordnung. Die Burschen sind nun logischerweise etwas niedergeschlagen, doch was sie bisher geleistet haben, ist einfach überragend."

 

Die Besten: Freygang, Demirbilek, T. und F. Rechner; Schneider, Keil, Winkler. 

 

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