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Spielberichte

Neukirchen avanciert 2018 zum Punktelieferanten der Glemmtaler!

Es ging um die Wurst. Nach 14 absolvierten Runden rangierte der USC Saalbach-Hinterglemm mit der gleichen Punkteanzahl und dem gleichen Torverhältnis wie Piesendorf auf dem zweiten Tabellenrang. Nur die geringere Anzahl der erzielten Buden hielt die Glemmtaler vom Platz an der Sonne fern. Diesen wollten sich die Kendler-Jungs im Heimtreff mit dem USC Neukirchen wieder zurückholen. Nach einem gepflegten Blick auf die Statistik stellte sich zurecht die Frage: Warum denn eigentlich nicht? Im Jahr 2018 trafen diese beiden Teams bereits zweimal aufeinander. Im Juli warfen die Saalbach-Hinterglemmer die Neukirchner mit einem überzeugenden 5:2-Erfolg aus dem Cup, zwei Wochen später setzte der USC im Liga-Fight (3:0) noch einen drauf.

 

Auf Seiten der Glemmtaler kamen Erinnerungen hoch

Die Partie, die von rund 150 Besuchern begleitet worden war, startete gleich mit einem Paukenschlag. Nach nur vier gespielten Minuten verwertete Gerald Riedlsperger eine Hereingabe von der linken Angriffsseite gekonnt zur frühen Führung - 1:0. Die Hausherren ließen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nicht locker und erspielten sich eine Vielzahl an Einschussmöglichkeiten. Einziges Manko: Die dominant auftretende Kendler-Elf konnte aus dem deutlichen Chancenplus vorerst kein Kapital schlagen. "Das erinnerte mich ein bisschen an die Zederhaus-Partie. Da vernebelten wir auch Chance um Chance. Und wie es dann ausgegangen ist, wissen wir ja", schilderte Saalbachs Trainer Josef Kendler. Bei einem eher schmeichelhaften 1:0-Zwischenstand beendete Schiedsrichter Martin Rauter letztlich den ersten Durchgang und bat beide Mannschaften in die Katakomben.

 

Torjäger Bartlmä Schwabl machte alles klar

Nur wenige Augenblicke nachdem die Seiten gewechselt wurden, gab es für die Heimanhänger die große Erlösung: Scheyerer bediente Bartlmä Schwabl, der sich nach einer kleinen schöpferischen Pause wieder in die Schützenliste eintrug - 2:0 (51.). Kurz danach fast das 3:0, doch Bartlmä Schwabl schaffte das Kunststück, das Leder aus kurzer Distanz über das verwaiste Neukirchen-Tor zu setzen (54.). Dieser ausgelassene Sitzer stachelte die Gäste an. Aus der rund zehnminütigen Drangphase konnten die Oberpinzgauer allerdings keine Nutzen ziehen. Als es wieder ruhig um den USC Neukirchen wurde, drückten die Gastgeber wieder aufs Gas. In den Schlussminuten wurden dann auch die letzten Skeptiker überzeugt: Bartlmä Schwabl brachte mit seinem Doppelpack den "Dreier" unter Dach und Fach - 3:0 (82.).

 

Josef Kendler (Trainer, USC Saalbach-Hinterglemm)

"Es war zwar nicht die beste Partie von uns, aber sicherlich eine der souveränsten. Die Neukirchner hatten an diesem Fußballnachmittag kaum bis gar nichts zu melden. Der Erfolg geht am Ende vollkommen in Ordnung und hätte bei effizienterer Chancenverwertung noch höher ausfallen können."

 

Die Besten bei Saalbach: Scheyerer, Embacher, Niederseer, Enn.

 

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