Gelungener Saisonstart für Tenneck - Loibl-Elf ringt spielstarke Saalfeldener 1b nieder

Just in Runde eins stand dem SV Konkordiahütte-Tenneck eine heikle Aufgabe bevor, gastierte mit der FC Pinzgau Saalfelden 1b eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Der SVK zeigte sich davon jedoch unbeirrt, warf sich gehörig ins Zeug und besiegte die Regionalliga-Fohlen nicht unverdient mit 3:2.

 

SVK zeigte sich bestens eingestellt

"Aufgrund der Kaderaufstockung in der Saalfeldener Kampfmannschaft hat nun auch die 1b-Mannschaft enormes spielerisches Potential. Das haben sie gestern auch unter Beweis gestellt", hat der Sportliche Leiter des SVK, Christian Wiesenbauer, viele anerkennende Worte für den Gegner übrig. Die Hausherren verstanden es allerdings, mit energischem Zweikampfverhalten und gutem Positionsspiel, den Spielfluss der Gäste auf Höhe der Mittelauflage stets zu unterbinden. Bereits in der Anfangsphase hätte die Heimelf gut und gerne in Führung gehen können: Erst kam Türkmen bei einem Stanglpass den Schritt zu spät (3.), wenig später sauste ein Fuchslechner-Versuch nur knapp über die Gäste-Hütte (6.). "Die Saalfeldener hatten viel Ballbesitz, aber je näher sie an unser Tor kamen, desto ideenloser wurden sie", spricht Wiesenbauer die gut sortierte Heim-Defensive an. In der 34. Spielminute wurde der beherzte Auftritt der Pongauer schließlich honoriert: Türkmen brach auf rechts durch, bediente mit einer Maßflanke Daniel Eisl, der zur 1:0-Führung einnickte. "Daniel hat den Ball samt Pinzgau-Spieler ins Tor bugsiert", war Wiesenbauer nach dem wahrlich nicht ungerechten Führungstreffer glücklich. Die einzig nennenswerte Möglichkeit für die Saalfeldener ergab sich erst kurz vor dem Pausenpfiff: Nach einem Eckball brannte es im Strafraum der Tennecker lichterloh, doch mit Mann und Maus verteidigend schafften es die Loibl-Mannen letztlich, die Kugel aus der Gefahrenzone zu befördern. "Wir konnten zwei, drei Abschlüsse vom Fünfer gerade noch abblocken. Da hatten wir viel Glück", schildert Wiesenbauer. 

 

Totgeglaubte Saalfeldener machten es doch noch einmal spannend

Im zweiten Durchgang blieb das Bild gleich: Die 1b des Regionalligisten mit vielen spielerischen Elementen, jedoch fehlte in der Offensive desöfteren der letzte Punch. In Minute 53 schoss sich Saalfeldens Keeper Heller selbst ins Knie, als er beim Versuch Daniel Eisl im Eins-gegen-Eins zu überwinden hängenblieben war und letztlich mitansehen musste, wie der SVK-Angreifer die Murmel ins verwaiste Tor schob - 2:0. Mit einem gemütlichen Zwei-Tore-Vorsprung versteiften sich die Heimischen in der weiteren Folge noch mehr aufs Kontern. Und dies machte sich in der 77. Minute bezahlt: Aus einer gesicherten Defensive heraus, setzte die Loibl-Crew zum schnellen Gegenangriff an, den Johannes Holzmann nach Fuchslechner-Vorarbeit mit dem 3:0 krönte. "Spätestens nach unserem dritten Treffer hatte ich das Gefühl, das nichts mehr anbrennen würde", gibt der Tennecker Sportliche Leiter zu. Doch Wiesenbauer irrte sich, kamen die Saalfeldener im Endspurt doch noch zurück in die eigentlich schon verloren geglaubte Partie: Erst fand ein Tausend-Gulden-Schuss von Niklas Mühlbacher den Weg via Innenstange ins Tor (88.), drei Minuten danach nützte David Rathgeb einen individuellen Fehler in der Heim-Abwehr gnadenlos aus - 3:2 (91.). Und wie es sich wenige Augenblicke später herausstellen sollte, war das noch nicht alles. Nach dem Anstoß und einem anschließend langgeschlagenen Ball der Pongauer, breiteten die Gäste ihre Flügel aus und tauchten nach einem Kommunikationsproblem zwischen Tennecks Innenverteidiger und dessen Tormann plötzlich alleine vor der Heim-Bude auf. "Stefan Beran hat die drei Punkte Gott sei Dank festgehalten", streut Wiesenbauer seinem Keeper Rosen, der diesen Hochkaräter mit einer Glanztat mustergültig entschärfte. "In Summe war es aber ein verdienter Erfolg, weil wir über die 90 Minuten eindeutig mehr Gefahr ausstrahlen konnten. Dass wir in den letzten zehn Minuten momentan etwas einbrechen, hat man in den zwei Cupspielen schon gesehen. Das müssen wir in Zukunft unbedingt abstellen", so Wiesenbauer abschließend.

 

Die Besten bei Tenneck: Arif Sahin (Verteidigung), Gökhan Gürses (Mittelfeld), Daniel Eisl (Angriff).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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