"Erste Hälfte war bärenstark" - Kendler-Crew prolongiert Tennecks Glemmtal-Fluch

Der SV Konkordiahütte-Tenneck dürfte wohl mit einem mulmigen Gefühl ins Glemmtal gefahren sein, gab es in den letzten zwei Spielzeiten auswärts beim USC Saalbach-Hinterglemm zwei böse Klatschen (1:8 und 0:8). Dieser Unserie konnten die Pongauer auch gestern kein Ende setzen. Ein Doppelpack von Knipser Bartlmä Schwabl sowie die Bude von Eric Niederseer stellten den 3:0-Erfolg für die Saalbach-Hinterglemmer sicher.

 

 

Glemmtaler schickten SVK binnen vier Minuten ins Tal der Tränen

Die erste dicke Chance in diesem Aufeinandertreffen ergab sich für den SVK, der mit einem Lupfer zwar Heim-Schlussmann Daniel Bschellinger überwinden konnten, aber am, auf der Torlinie postierten USC-Kapo Patrick Enn scheiterte (15.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit näherten sich die Hausherren peu á peu dem Kasten der Tennecker. "Defensiv brannte überhaupt nichts an und vorne mussten wir einfach geduldig bleiben", wirkte Saalbach-Hinterglemms Trainer Josef Kendler sehr cool. Kurz nachdem Heim-Akteur Scheyerer die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen konnte, wurde im Hinterglemmer Waldstadion ein wahres Rambazamba veranstaltet. Eric Niederseer brachte die Glemmtaler wuchtig in Front (34.), Bartlmä Schwabl legte nach Scheyerer-Assist nach (36.), um wiederum zwei Minuten später vom Elferpunkt für eine noch gemütlichere Halbzeit-Stimmung zu sorgen - 3:0 (38.). "Die erste Hälfte war bärenstark. Wir hatten gegen eine gute Tennecker Truppe alles im Griff", strahlte Kendler.

 

Clevere und abgebrühte Hausherren brachten Schäfchen ins Trockene

In Durchgang zwei ließ das Niveau der Partie etwas nach. Nichtsdestotrotz waren die Hausherren ihrem vierten Treffer wesentlich näher als die Pongauer dem Anschluss. "Teilweise haben wir unsere Chancen leichtfertig vergeben, aber so manche Abseitsentscheidungen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen", war Kendler mit dem Schiedsrichtergespann desöfteren nicht eins. Die, in der Offensive lange blass gebliebenen Gäste kamen erst im Endspurt auf. Bei einem Lattenschuss, einer weiteren Enn-Rettungsaktion auf der Linie und einer Glanztat von Bschellinger fehlte dem SVK an diesem Tag auch das nötige Quäntchen Glück. "Der Sieg war hochverdient und nie gefährdet. Nach dem erfolgreichen Start gegen St. Veit konnten die Jungs gegen Tenneck noch ein Schäuferl drauflegen. Ich kann der gesamten Mannschaft nur ein Lob aussprechen", war Kendler Feuer und Flamme.

 

Die Besten bei Saalbach-Hinterglemm: Daniel Bschellinger (TW), Patrick Enn (IV), Bartlmä Schwabl (ST).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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