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Enn-Köpfler sichert Titelfavorit Punktemaximum

Im Nachtrag der 1. Runde wurde der USC Saalbach-Hinterglemm in der St. Johanner Alpenarena seiner Favoritenrolle gerecht. Der Meisterkandidat setzte sich gegen eine blutjunge TSV St. Johann 1b mit 1:0 durch. Das Goldtor erzielte Kapitän Patrick Enn in Durchgang eins per Kopf.

 

Keil (li.) tauchte mehrmals gefährlich vor der St. Johanner Bude auf, Kapo Enn (re.) erzielte den spielentscheidenden Treffer.

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus (ARCHIVBILD)

 

Saalbacher Rädelsführer richtete es höchstselbst 

"In der ersten Halbzeit war es ein klassisches Geduldsspiel", fasste Saalbach-Sektionsleiter Kurej zusammen. Die Gäste aus dem Glemmtal übernahmen vom Ankick weg das Kommando, wenngleich im Spiel nach vorne desöfteren die nötige Durchschlagskraft fehlte. Je länger die Begegnung aber dauerte, desto konkreter wurden die Angriffe der Saalbach-Hinterglemmer. Vor allem Keil war von den St. Johanner Grünschnäbeln kaum zu bändigen: Erst senkte sich ein gefühlvoller Heber zu spät (15.), ehe der Flügelspieler einen Abschluss aus halbrechter Position an den Pfosten knallte (28.). Kurz vor der Pause wurde der Torbann doch noch gebrochen: Nach einer Benedek-Ecke verloren die Scherer-Buben Gäste-Kapitän Enn aus den Augen, der seine Farben völlig unbedrängt in Führung köpfte - 0:1 (42.).

 

Wäre mehr als schmeichelhaft gewesen: St. Johann schrammte gegen dominante Gäste am Punktgewinn vorbei

Am Kräfteverhältnis änderte sich auch nach dem 15-minütigen Verschnaufspäuschen nichts. Saalbach blieb die klar bessere Mannschaft, St. Johann war ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. "Vor dem Tor haben wir leider Gottes oft die falsche Entscheidung getroffen", sprach Kurej etliche, unsauber zu Ende gespielte Feldzüge an. Die beste Gelegenheit auf die Vorentscheidung fand, na wer wohl, Keil vor: Bei seinem Schlenzer von der Strafraumgrenze fehlte aber doch gut ein Meter. In der allerletzten Minute der regulären Spielzeit hätte es für die Uzunov-Buben beinahe die kalte Dusche gegeben. Da drangen die Hausherren zum ersten Mal überhaupt ins letzte Drittel ein, der gut angetragene Schuss von Granegger zischte jedoch hauchdünn am kurzen Pfosten vorbei. Weil auch der finale USC-Konter über Benedek und Neuverpflichtung Haziri nichts Zählbares eingebracht hatte, blieb es am Ende beim knappen 1:0-Auswärtserfolg der Glemmtaler. "Es war nicht unsere beste Leistung, aber das Wichtigste ist, dass wir die drei Punkte geholt haben", so Kurej.

 

Die Besten bei Saalbach: Benedek, Scheyerer, Enn

 

 

 

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