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"War zu wenig" - Ideenloser UFC Maria Alm remisiert gegen kompakte Hüttschlager

Im einzigen Sonntagsspiel der 2. Landesliga Süd wurde vergeblich nach einem Sieger gesucht. In einem weitgehend teigigen Match fehlten dem UFC Maria Alm gegen einen sehr defensiv agierenden USV Almsommer Hüttschlag die nötigen Mittel. Trotzdem top: Die "Oima" bleiben auch nach Runde acht ohne Pleite, sind weiterhin Tenneck-Jäger Nummer eins.

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Bezeichnend: Standardtor brachte Maria Alm in Front

Fünf Siege und zwei Remis aus den ersten sieben Partien hatten die noch ungeschlagenen "Oima" gegen Hüttschlag im Vorfeld ganz klar in die Position des Favoriten gehievt. "Leider haben wir heute nicht das auf den Punkt gebracht, was wir eigentlich können. Unterm Strich war es einfach zu wenig", wurde Maria Alm-Sektionsleiter Bernd Oberschneider Augenzeuge ganz zäher 90 Minuten. Zwar glückte Philipp Herzog nach einem Eckball der Führungstreffer (29.), gegen tiefstehende Pongauer biss man aber über weite Strecken auf Granit. Ganz zum Wohlwollen von Gäste-Coach Manfred Pichler: "Ähnlich wie bei unserem Auswärtssieg in Saalbach sind wir auch dieses Mal kompakt gestanden und haben die Räume eng gemacht, sodass Maria Alm nicht viel anrichten konnte. Probleme tauchten ausschließlich bei den vielen Standards auf." 

 

Hinten top, vorne effizient - Hüttschlags Erfolgsrezept zum Punktgewinn 

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam's aus Sicht der feldüberlegenen Hausherren zum Super-Gau: Christoph Schaidreiter vergoldete eine der wenigen Hüttschlager Offensivmomente, netzte zum 1:1 ein (54.). Den Blau-Weißen fehlten auch im weiteren Verlauf die Ideen. "Oft hat entweder der letzte Pass nicht gepasst oder es wurde schlichtweg der schwierigere Weg gewählt", seufzte Oberschneider, dessen Crew erst im Endspurt am Siegestreffer knabberte: Zwei vielversprechende Möglichkeiten wusste Gäste-Goalie Aichhorn jedoch zu vereiteln. So wurde es für den Tabellenzweiten anstelle von drei eingeplanten Zählern nur einer. Oberschneider: "Dass heute nicht mehr drin war, müssen wir neidlos anerkennen. Immerhin haben wir ja nicht verloren, was auch positiv ist." Indes zeigte sich Pichler "angenehm überrascht": "Eine gute Mannschaftsleistung. Wir waren körperlich und kämpferisch gut drauf. Jeder ist für jeden gelaufen."

 

Die Besten: Slowiok (DM), J. Herzog (IV) bzw. Pauschallob

 

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