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Tag der Eigentore! Neukirchen remisiert am St. Martiner Wimmbley

Das Duell der 23. Runde zwischen dem FC St. Martin/T. und dem USC Neukirchen ist gestern Samstag mit einem 2:2-Remis zu Ende gegangen. Kurios: Drei der vier Goals wurden als Eigentor boniert.

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus (ARCHIVBILD)

 

"Enorm hektische Partie"

Die Gäste aus dem Oberpinzgau erwischten am Wimmbley vor 150 Zuschauern einen Auftakt nach Maß. Drei Minuten waren gespielt, als sich Almin Odobasic das Ei ins eigene Nest legte und Neukirchen damit in Führung brachte. "In den ersten 15, 20 Minuten sind wir ganz gut ins Spiel gekommen. Da hat es echt gut ausgesehen", schilderte Gäste-Trainer Michael Laner. Danach gaben die Neukirchner allerdings das Zepter aus der Hand. "Es entwickelte sich eine enorm hektische Partie, in der viel auf Glück aufgebaut war. Viele Paraden mussten die beiden Torhüter nicht zeigen." Die Pausenführung ließen sich die Laner-Buben aber nicht mehr nehmen.

 

Eigentor zwei und drei sorgten für Unentschieden

Zum Leckerbissen sollte die Begegnung an diesem Nachmittag nicht mehr avancieren. "Freilich war es actionreich, aber meiner Meinung nach ist der Ball zu viel in der Luft gewesen", beobachtete Laner in der weiteren Folge zwei Mannschaften, die es ausschließlich mit Langholz probierten. So richtig turbulent wurd's erst im Schlussakt. Zunächst sorgte ein Eigentor von Julian Dreier fürs 1:1 (85.), dann ballerte Altenberger seine Crew zum vermeintlichen Sieg (90.), ehe Pechvogel Julian Dreier seinen eigenen "Handschuh" ein zweites Mal bezwang - 2:2 (94.). Momente zuvor hatte Anev die Kirsche an die Latte gesetzt. "Das wäre das 3:1 gewesen", seufzte Laner. "Wenn du in der 90. Minute das 2:1 machst, solltest du eigentlich nicht verlieren. Mit etwas mehr Glück hätten wir die drei Punkte holen können. Unterm Strich war's aber eine gerechte Punkteteilung."