Unken schlägt Maishofen und zieht in der Tabelle gleich - St. Veit in großer Sorge

Der TSV Unken hat das direkte Duell gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten USK Maishofen mit 2:1 für sich entschieden und die Chancen auf den Klassenerhalt am Leben gehalten. Weil sich Maishofen (12. / 20 Punkte) und St. Veit (11. / 22 Punkte) nächstes Wochenende die Punkte gegenseitig wegnehmen werden, können sich die Unkener (13. / 20 Punkte) mit einem Sieg am allerletzten Spieltag selbst retten.

Foto: Alexander Matzka (ARCHIVBILD)

 

Umstrittener Strafstoß brachte Unken spät in Front 

"Eine typische Abstiegspartie. Kampf war Trumpf", lässt Unken-Coach Jürgen Katzmayr das Kräftemessen zwischen den Tabellen-13. und -12. noch einmal Revue passieren. Den knapp 150 Besuchern wurden im Verlauf der ersten Spielhälfte kaum bis gar keine Höhepunkte geboten. "Beide Mannschaften haben sich neutralisiert. Chancen waren auf beiden Seiten gleich viele - gefühlt null", schildert Katzmayr. Als sich die Beteiligten bereits mit einem 0:0 zur Pause abgefunden hatten, stellte Florian Wimmer vom Elferpunkt auf 1:0 (45.+2). "Für mich ein fragwürdiger Elfmeterpfiff", gibt Katzmayr zu, der das Duell zwischen Gäste-Goalie Thomas Hasenauer und Unkens Andreas Vitzthum nicht zwingend abgepfiffen hätte. 

 

Katzmayr-Truppe nicht mehr auf fremde Schützenhilfe angewiesen

Die Unkener, die laut Katzmayr in Durchgang zwei mehr Spielanteile verbuchten, belohnten sich erst auf den letzten Metern. In der 85. Spielminute traf Joker Simon Fernsebner nach abgewehrtem Gerstner-Versuch per Abpraller zum 2:0. Inmitten der Nachspielzeit sollte Maishofen-Jungspund Jonas Rager (93.) noch der Anschluss glücken, der unterm Strich gleichbedeutend mit dem Endergebnis war. "Laut meiner Uhr - ich stoppe ja auch immer mit - haben wir 18 Minuten nachgespielt. Angezeigt waren ursprünglich fünf", verstand Katzmayr die Welt nicht mehr. Nichtdestotrotz blieben die drei Punkte im Unteren Saalachtal. Die Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt hat sich für die Unkener somit bedeutend verbessert. "Jetzt sind wir dort, wo wir hinwollten", jubelt Katzmayr, dessen Crew mit einem vollen Erfolg in Tenneck fix die Klasse halten würde. "Das hätte sich die Mannschaft nach dem Frühjahr, in dem wir unser wahres Gesicht gezeigt haben, auch verdient. Ich kann allen nur ein Riesenlob aussprechen."

 

Do-or-Die-Duell in Maishofener "Delling Gruam"

Das Gastspiel beim Fixabsteiger ist für Katzmayr jedoch alles andere als eine "gmahde Wiesn". Andreas Hasenauer und Laurenz Wimmer mussten mit Verdacht auf eine gröbere Bänderverletzung ausgewechselt werden. Zudem wurden auch die angeschlagenen Andre Köppl und Florian Wimmer vorzeitig runtergenommen. "Ich sehe die Chancen nächste Woche bei 50:50. Wir fahren mit dem letzten Aufgebot dorthin, Tenneck spielt sowieso mit dem letzten Aufgebot", sagt Katzmayr. Hochexplosiv wird's derweil in der Maishofener "Delling Gruam". Gewinnt Unken tatsächlich in Tenneck, würde der Verlierer bei Maishofen gegen St. Veit absteigen. Maishofen bräuchte dann zwingend einen Sieg, St. Veit würde ohnehin ein Unentschieden reichen.

 

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