ÖFB Frauenliga

ÖFB Frauenliga

Acht Tore und ein Sieger im Spiel der Nachzügler

In der ÖFB-Frauenliga wurde die fünfte Runde ausgetragen und am Sonntag kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Nachzügler, dem FC SHT Südburgenland mit der SG FC Bergheim/USK Hof. Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen, waren sichtlich angespannt. Am Ende freute sich die Heimelf über einen 5:3 Sieg.

Die Begegnung der beiden Nachzügler, Südburgenland lag vor dieser Runde auf dem achten Rang und Bergheim muss mit null Zählern mit dem letzten Platz vorlieb nehmen, war geprägt von vielen individuellen Fehlern. Dafür bekamen die Zuschauer aber viele Tore zu sehen, den Anfang machte in der 27. Minute Karin Gruber, die die Gäste aus Bergheim in Führung bringen konnte. Es ist ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, nach dem Rückstand kann Südburgenland aber schnell zurückschlagen, ein Doppelschlag innerhalb von vier Minuten dreht das Spiel. In Minute 37 ist Nora Horvath zur Stelle und macht den Ausgleich, Jennifer Köppel kann dann kurze Zeit später auf 2:1 stellen. Mit diesem knappen Vorsprung für die Heimischen geht es auch in die Pause.

Weitere fünf Treffer in der zweiten Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel geht es in der selben Tonart weiter, beide Mannschaften sind gleichauf, die Eigenfehler sorgen dafür, dass es weitere fünf Tore in den zweiten 45 Minuten gibt. In Minute 56 kann Lisa Strobl Südburgenland mit 3:1 in Front bringen, lange kann man sich über diesen Zweitorevorsprung allerdings nicht freuen, nur vier Minuten später fällt der Anschlusstreffer, für den sich Jelena Gatea verantwortlich zeichnet. Danach geht es einige Zeit Hin und Her, erst in den letzten zehn Minuten fallen wieder Tore. Tanja Lengenstein stellt in der 82. Minute den Zweitorevorsprung wieder her, mittlerweile steht es 4:2 für Südburgenland. In Minute 85 kann Fabiana Pamminger den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen und erneut verkürzen, doch Südburgenland setzt noch einen drauf, Lisa Strobl stellt mit ihrem zweiten Treffer an diesem Tag den 5:3 Endstand her.

"Wir haben nicht so gut gespielt, waren sehr verunsichert, denn es war ein sehr wichtiges Spiel für uns gegen einen unmittelbaren Konkurrenten. Daher war das Spiel geprägt von vielen Eigenfehlern und auch das Stellungsspiel ließ sehr zu wünschen übrig. Beide Teams waren gleichauf, am Ende konnten wir uns Gott sei Dank die drei Punkte sichern", meint Sektionsleiter Alfred Weber vom FC Burgenland nach dem Spiel.

 

DAZN: Champions & Europa League, Premier League live - jetzt Gratismonat starten


Kommentare powered by Disqus