Einstimmig beschlossener Vorschlag: Salzburger Unterhaus-Reform nimmt konkretere Formen an

Die viel diskutierte Salzburger Unterhaus-Reform ist fast beschlossene Sache. Ab der Spielzeit 2022/23 soll die Regionalliga Salzburg mit 16 Vereinen gespielt und die Anzahl der 2. Klassen von vier auf zwei reduziert werden. Grobe Umstrukturierungen, die viele befürchtet hatten, dürften hingegen ausbleiben. Auf das endgültige Okay muss allerdings noch gewartet werden.

 

Fotocredit: Salzburger Fußballverband

 

 

Beim Meeting der elf Klassenobmänner mit dem Salzburger Fußballverband (SFV), das für vergangenen Mittwoch anberaumt war, kam es zu einer schnellen Einigung. Wie die "Salzburger Nachrichten" berichten, stimmte man dem Wunsch der zehn Regionalliga Salzburg-Klubs, ihre Liga auf 16 Mannschaften aufzustocken, zu. Darüber hinaus wird es 2022/23 auch zu Veränderungen auf dem niedrigsten Leistungsniveau kommen: Die bis dato vier 2. Klassen werden aller Voraussicht nach auf zwei (Nord und Süd) minimiert. "Alle Ligaobmänner waren im engen Kontakt mit ihren Vereinen, mit dem einstimmig beschlossenen Vorschlag kann ein Großteil der Klubs sehr gut leben", wird ein Ligaobmann von den "SN" zitiert. Weitere große Veränderungen sind nicht geplant. So bleibt die 1. Landesliga, wie von allen 15 Landesligisten gewünscht, auch künftig ein landesweiter Bewerb.

 

Obwohl die Klassenobmänner auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind, ist die geplante Ligareform noch nicht ganz durch. In den nächsten Wochen muss der SFV dem Vorschlag noch zustimmen. Die "Salzburger Nachrichten" sprechen von einem "Formalakt".

 

So soll die Ligaeinteilung in Salzburg ab 2022/23 aussehen:

Regionalliga Salzburg: 16 Mannschaften

Salzburger Liga: 14 Mannschaften

1. Landesliga: 14 Mannschaften

2. Landesliga Nord: 14 Mannschaften

2. Landesliga Süd: 14 Mannschaften

1. Klasse Nord: 14 Mannschaften

1. Klasse Süd: 15 Mannschaften

2. Klasse Nord: 12 Mannschaften

2. Klasse Süd: 12 Mannschaften