Geheimrezept Effizienz - Ziege-Crew stellt Tabellenführer ein "Haxerl"

Am gestrigen Samstagnachmittag forderte der Tabellenführer SV Seekirchen den FC Pinzgau Saalfelden heraus. Beide Teams konnten mit dem bisher Gezeigten sehr zufrieden sein. Die noch ungeschlagenen Gäste aus dem Pinzgau wiesen vor diesem Spieltag beachtliche acht Punkte auf, Seekirchens Weste (Vier Spiele - vier Siege) war gar noch blütenweiß. Das änderte sich allerdings, stolperten die Schriebl-Schützlinge über einen höchsteffektiven FCP.

 

Leader dem Führungstreffer näher als Saalfelden

"Die Trauben hingen sehr hoch", wusste Saalfeldens Sportmanager Hannes Rottenspacher über die Schwere des Gastspiels in Seekirchen bestens Bescheid. In den ersten 45 Minuten konnten sich beide Abwehrreihen auszeichnen, weswegen die knackigen Torchancen eher dünn gesät waren. Nichtsdestotrotz ergaben sich für die Hausherren zwei große Führungschancen: Einmal rettete bei einem Freistoß das Alu, wenig später fand die SVS-Offensive in Saalfeldens Goalie Stipo Colic seinen Meister. "Generell war es ein sehr gutes Spiel von uns", war Seekirchen-Trainer Alexander Schriebl happy. Als der Pausenpfiff von Spielleiter Ramiz Begovic ertönte, zeigte die Anzeigetafel nach wie vor ein 0:0 an.

 

Kaltschnäuzige Saalfeldener machten Seekirchens blütenweiße Weste dreckig

Nach dem Wiederanpfiff schaltete der Leader einige Gänge nach oben und verpasste das zwischenzeitliche 1:0 durch Olugbemiga Ogunlade nur knapp. Die Rechnung bekamen die nicht gerade effizient agierenden Seekirchner im weiteren Verlauf beinhart präsentiert: In der 68. Spielminute brachte Christopher Fürstaller den FC Pinzgau in Front - 0:1. "Das war der erste wirkliche Fehler", war es für Schriebl ein Schlag ins Gesicht. Als für das Heimteam der Faktor Zeit auch schön langsam eine essentielle Rolle gespielt hatte, musste es reagieren. "Wir haben dann sehr viel riskiert, was die Pinzgauer natürlich zum Kontern eingeladen hat", sagte Schriebl. Und genau aus einem dieser erwähnten Konter heraus fiel auch das 0:2 durch Tamas Tandari (95.). "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat wirklich eine super Leistung abgeliefert. Saalfelden hatte zwei echte Torchancen und machte zwei Tore. Das spricht natürlich auch für Qualität", stellte das Spiel Schriebl dennoch zufrieden. Hannes Rottenspacher nahm den Lohn indes gerne mit: "Es hätte auch ein X werden können. Wir waren in der einen oder anderen Situation einfach kaltschnäuziger."

 

Die Besten beim FC Pinzgau: Stipo Colic (TW), Alessandro Ziege (IV), Denis Kahrimanovic (IV), David Rathgeb (ZM), Joshua David Heard (LV).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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