Jährlich grüßt das Murmeltier - SAK führt nun auch die Regionalliga Salzburg an

Mit der Begegnung zwischen dem SAK 1914 und dem SV Grödig wurde am heutigen Sonntag im Nonntal die 5. Runde der Regionalliga Salzburg abgeschlossen. Das letzte Wochenende ist für beide Teams konträr verlaufen. Die Blau-Gelben schafften in Kuchl nach 0:1 den Turnaround und siegten 2:1. Für die Grödiger gab's zuhause gegen Seekirchen (0:1) nichts zu holen. Im letzten direkten Aufeinandertreffen 2016/17 trennte man sich 0:0. Eine Nullnummer kam dieses Mal nicht ins Haus, bekamen die knapp 600 Zuseher nicht weniger als vier Buden zu sehen. Der SAK behielt mit 3:1 die Oberhand und lacht nun von der Tabellenspitze.

 

 

SAK verschlief die Anfangsphase

Den wesentlich wacheren, agileren Eindruck hinterließen zu Beginn die Gäste. "In der Anfangsphase schlafen wir immer", mäkelte SAK-Präsident Christian Schwaiger. Grödig konnte aus dem kollektiven Tiefschlaf der Blau-Gelben Kapital schlagen und ging nach zehn Minuten in Front: Nach einem Ball in die Tiefe legte Ex-SAK-Boy Stefan Federer das Ei aus spitzem Winkel ins Nest - 0:1. Als mit dem Gegentreffer bei den Nonntalern der Wecker geläutet hatte, fanden sie wesentlich besser in dieses Aufeinandertreffen. In Minute 16 fiel das 1:1: Ein Abpraller in der Folge eines ruhenden Balles sprang Mersudin Jukic vor die Füße, der mit einer Körpertäuschung Grödigs Schlussmann Manuel Kalman in die Apotheke schickte und locker lässig einschob. Rund zehn Minuten später schepperte es abermals im Gehäuse der Gäste: Manuel Krainz setzte einen Freistoß exakt in den oberen Winkel - 2:1 (26.). "Bitter", jaulte Grödig-Trainer Miroslav Bojceski. "Wenn du durch zwei Standards die Führung aus der Hand gibst, ist das sehr unglücklich." Bei diesem Zwischenstand verabschiedeten sich die Akteure letztendlich in Richtung Kabinen - Pause.

 

Zum Schluss war der Akku leer

Kurz nach der Pause folgte eine Schrecksekunde für den SAK. Einen Federer-Freistoß konnte die Heim-Defensive gerade noch zur Ecke klären. "Der Ball ging knapp über die Latte. Das wäre fast ein Eigentor geworden", kamen Bojceski und seine Grödiger den Ausgleich in dieser Szene sehr nahe. In der 68. Spielminute konnte die Fötschl-Crew dann die vorzeitige Entscheidung herbeiführen: Mersudin Jukic verwertete eine mustergültige Taferner-Flanke zum 3:1. "Bis zum 3:1 war das Spiel ausgeglichen, dann war aber unser Ende besiegelt", meinte Bojceski. SAKs Präsi sah das Geschehen etwas anders: "Nach der anfänglichen Schläfrigkeit waren wir meiner Meinung nach die bessere Mannschaft." Aufgrund der hohen Temperaturen passierte bis zum Spielende nichts mehr. "Es war sehr heiß, weshalb beide Mannschaften körperlich an ihre Grenzen stießen", zeichnete Bojceski eine ereignislose Schlussphase nach. Mit diesem Sieg krallten sich die Städter den Platz an der Sonne. "Das ist natürlich eine super Sache. Nächste Woche müssen wir allerdings nach Seekirchen. Da haben wir die große Chance uns ganz vorne zu positionieren und sogar einen kleinen Abstand aufzureißen", gehen Schwaiger und seine Blau-Gelben Kicker als Tabellenführer in die nächste Trainingswoche. Bojceski beglückwünschte indes den neuen Leader: "Spielerisch und taktisch war es auf Augenhöhe. Die individuelle Stärke des SAK hat jedoch heute den Unterschied ausgemacht. Dazu kann man nur gratulieren."

 

Die Besten beim SAK: Mersudin Jukic (ST), Manuel Krainz (ZM), Daniel Raischl (ZM).

 

 

  

Redakteur: Maximilian Winkler

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