Auf in die Mission 2. Liga! Nonntaler haben im Frühjahr Großes vor

Mit 52 von 54 möglichen Zählern ließ der SAK 1914 im Grunddurchgang der Regionalliga Salzburg all seine Mitstreiter alt aussehen. Mit einem neuen Trainer an der Seitenoutlinie und geballtem Willen stürzen sich die Blau-Gelben nun hochmotiviert ins nächste Abenteuer, nämlich ins Play-off der Regionalliga West. Ziel des ältesten Vereins Salzburgs? Der Aufstieg in die Österreichische 2. Liga.

 

Nonntaler blasen zum großen Angriff

18 Spiele, 17 Siege und ein Remis - so lautete die mehr als phänomenale Bilanz des SAK 1914 im Herbst 2019. "Es war einfach großartig, was die Burschen geleistet haben", zollt Präsident Christian Schwaiger all seinen Kickern jede Menge Hochachtung. Als Tabellenerster der Regionalliga Salzburg geht's für die Nonntaler im Frühjahr nun in der Regionalliga West weiter. Die Mitstreiter? Wörgl und Schwaz aus Tirol, der Dornbirner SV und VfB Hohenems aus Vorarlberg und der zweite Salzburger Vertreter FC Pinzgau Saalfelden. "Neben dem FC Pinzgau ist vermutlich der SV Wörgl unser stärkster Konkurrent um den Meistertitel. Was aber nicht heißt, dass wir die anderen Vereine unterschätzen, es sind die besten Vereine aus Tirol und Vorarlberg, diese haben sich nicht umsonst für das Playoff qualifiziert. Sie werden uns sicher alles abverlangen, aber ich bin guten Mutes und will gewinnen", sagt Neo-Coach Thomas Hofer. Und wenn am 14. März (Heimspiel gegen Saalfelden) schließlich die Kugel rollt, gilt für die Städter nur eines: Aufstieg in die 2. Liga. Um dieses Vorhaben erreichen zu können, wurden eigene Arbeitsgruppen gegründet, die sich einerseits um die gesamte Lizensierung und andererseits um die notwendigen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kümmern. "Wir arbeiten akribisch um die notwendigen Voraussetzungen für einen Aufstieg in die 2. Liga zu packen, ein großer Brocken ist die Wirtschaftlichkeit. Wir sind laufend in Gesprächen mit potenziellen Sponsoren, die den SAK und unseren Weg unterstützen", fügt Schwaiger hinzu.

 

Neues Dreamteam? Neo-Trainer Thomas Hofer, Präsident Christian Schwaiger und Sportdirektior Hans Peter Berger (v.l.n.r.).

 

Der "Neue" weiß wie es geht

Nachdem die Fötschl-Ära zu Ende ist und Interimstrainer Roman Wallner mit einem Ablaufdatum versehen wurde, schwingt ab sofort Thomas Hofer das Zepter beim SAK 1914. Ein äußerst erfahrener und angesehener Trainer, wie auch Schwaiger weiß: "Mit ihm haben wir einen absoluten Wunschkanidaten gewinnen können. Er hat unter anderem in Anif gezeigt, was er aus einer Mannschaft rausholen kann." Ein Punkteschnitt von 2,25 in 153 Spielen und den einen oder anderen Meistertitel mit Anif bestätigt die Aussage des Präsidenten. 

 

Fans wollen den SAK auch eine Etage oberhalb auf den Sonnenplatz peitschen.

 

Keine gröbere Umstrukturierung geplant

Beim Primus der Regionalliga Salzburg wird es keine größeren Kaderänderungen geben. Thomas Hofer, der neue Trainer der Blau-Gelben, arbeitet mit dem bestehenden Kader weiter. "Nur Fabian Groiss verlässt den Verein in Richtung Eugendorf. Wenn wir einen passenden Spieler finden, könnten wir seinen Abgang ersetzen. Der Kader ist aber sehr stark und es besteht kein dringlicher Handlungsbedarf für Änderungen", erklärt Sportdirektor Hans Peter Berger. 

 

Weihnachtszeit = Trainingszeit

Von auf den Lorbeeren ausruhen keine Spur ist die Vorbereitung im Nonntal bereits voll im Gange. Dompteur Hofer teilt sein winterliches Trainingsprogramm in zwei Blöcke auf: Block eins startete am 28. November und geht bis Weihnachten, der zweite Block beginnt am 13. Jänner. In der Zwischenzeit wird der SAK wieder beim Salzburger Stier antreten und alles dafür geben, den Titel zu verteidigen. Es wurden auch bereits einige Testspiele fixiert. Der Startschuss dafür erfolgt am 18. Jänner gegen den Zweitligisten SV Ried. Ein weiterer interessanter Testspielgegner ist Hertha Wels, aktuell in der Regionalliga Mitte und ebenfalls mit Ambitionen in die 2. Liga aufzusteigen. 

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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