Mit Doppelfunktion: Fötschl kehrt zur Ex zurück

Alles Friede, Freude, Eierkuchen? Scheint so. Denn wie der SAK 1914 heute offiziell bestätigte, wurde der im Oktober entlassene Meistertrainer Andreas Fötschl wieder zurück ins Boot geholt. Fötschl erhält im Nonntal eine Doppelfunktion, neuer Chefcoach ist Ex-Nationalteamkicker Roman Wallner.

 

He is back! Andreas Fötschl wird beim SAK künftig als "Co" und sportlicher Leiter fungieren.

(c) Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Willkommen zurück

Am 18. Oktober 2019, wir berichteten, fand die erfolgreiche Fötschl-Ära beim SAK 1914 ihr Ende. Trotz krassem Erfolgslauf mit einer blütenweißen Weste in der Regionalliga Salzburg (13 Siege und ein Remis in 14 Spielen) wurde der Mann vor die Tür gesetzt, der die Nonntaler überhaupt dorthin gebracht hatte. Nach einem kurzen Intermezzo beim Ligakonkurrenten FC Pinzgau Saalfelden ist Andreas Fötschl nun wieder zurück an alter Wirkungstätte. "Nach einem langen und ausführlichen Gespräch zwischen dem Vorstand des SAK 1914 und Andreas Fötschl, konnten sämtliche Missverständnisse, welche in der Vergangenheit zu der Trennung zwischen Verein und Trainer führten, geklärt werden. Beide Parteien sind in dieser schweren Situation aufeinander zugegangen, um für den ältesten Verein Salzburgs eine sichere und vor allem nachhaltige Zukunft zu gewährleisten", räumen die Blau-Gelben alle Spekulationen rund um die Personalie Fötschl vom Tisch. 

 

Doppelfunktion für Fötschl

Die Landeshauptstädter, die in der Abbruch-Saison 2019/20 die höchste Amateurliga im Bundesland Salzburg regelrecht nach Belieben diktiert hatten, werden mit Roman Wallner als Cheftrainer ins kommende Spieljahr starten. Heimkehrer Fötschl soll als "Co" assistieren. "Desweiteren wird Andreas Fötschl auch die Position des sportlichen Leiters bekleiden und für die Zusammenstellung einer konkurrenzfähigen Mannschaft sorgen", so die Nonntaler. 

 

Hinter der in den letzten Wochen oft diskutierten finanziellen Situation sowie diversen Spielern steht weiterhin ein Fragezeichen. "Zum aktuellen Zeitpunkt können diesbezüglich keine seriösen Aussagen getätigt werden", heißt es. "Klar zu deklarieren ist jedoch, dass der finanzielle Faktor für keinen der Spieler sowie auch Betreuer als Hauptmotiv für ein (weiteres) Engagement in der neuen Saison angesehen werden kann. Es ist ein Zeichen der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung Teil des ältesten Vereins Salzburgs sein zu dürfen und in weiterer Folge mit Spaß und Leidenschaft am Spiel, auch kommende Saison für Furore zu sorgen."

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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